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Konzerte
Sinfoniekonzert SOB

Sinfoniekonzert SOB

Die Sinfoniekonzerte SOB sind die vom Sinfonieorchester Basel selber veranstalteten Konzerte. Sie tragen die Handschrift des Chefdirigenten und des künstlerischen Leiters. Zu Gast sind international renommierte Solisten, geleitet werden die Konzerte vom Chefdirigenten oder von spannenden Gastdirigenten. In der Saison 2016/17 finden die Sinfoniekonzerte neu im Basler Münster, Theater Basel und Musical Theater Basel statt.

Sinfoniekonzert SOB

Alpensinfonie


Sinfonieorchester Basel
Midori
, Violine
Hans Drewanz, Leitung

Peter Eötvös: DoReMi, Konzert für Violine und Orchester Nr. 2
Richard Strauss: Eine Alpensinfonie, op. 64, TrV 233

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Sinfoniekonzert SOB

Sinfonieorchester Basel
Midori
, Violine
Hans Drewanz, Leitung

Peter Eötvös: DoReMi, Konzert für Violine und Orchester Nr. 2
Richard Strauss: Eine Alpensinfonie, op. 64, TrV 233

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Alpensinfonie


Sinfoniekonzert

Donnerstag, 17. Mai

19:30

18.30 Uhr Konzerteinführung im Foyer des Musical Theater Basel

weitere Termine:
Mittwoch, 16. Mai
VVK 2.8.17

Ob Vivaldis Vier Jahreszeiten oder Beethovens Pastorale, die Darstellung von Naturphänomenen hat Komponisten in der Musik schon immer gereizt. So auch Richard Strauss. Dieser unternimmt als Fünfzehnjähriger eine Wanderung in den Bayrischen Voralpen. Bereits in der Nacht zieht er los, um den Sonnenaufgang auf einem der Gipfel erleben zu können. Beim Abstieg gerät er jedoch in ein Gewitter und erreicht erst am Abend einen Bauernhof, in dem er übernachten kann. An einen Freund schreibt er: «Die Partie war bis zum höchsten Grade interessant, apart u. originell. Am nächsten Tage habe ich die ganze Partie auf dem Klavier dargestellt. Natürlich riesige Tonmalereien u. Schmarrn (nach Wagner). » Zunächst plante Strauss ein viersätziges Werk mit dem Titel
Der Antichrist, eine Alpensinfonie. Der Antichrist bezieht sich auf die gleichnamige Schrift des Basler Professors Friedrich Nietzsche, in der es heißt: «Man muss geübt sein, auf Bergen zu leben – das erbärmliche Zeitgeschwätz von Politik und Völker-Selbstsucht unter sich zu sehen.»

Für die Naturdarstellung nutzt Strauss eine große Orchesterbesetzung, die ein Fernorchester und eine raffnierte Instrumentation einschließt: Auch Kuhglocken, Windmaschine und Donnerblech kommen zum Einsatz.

Ums Wandern geht es im weitesten Sinne auch im Konzert für Violine und Orchester Nr. 2, DoReMi, das Péter Eötvös der Geigerin Midori gewidmet hat. Die bekannten Solmisationssilben Do, Re und Mi stellen für den ungarischen Komponisten nicht nur ein Wortspiel mit dem Namen der Solistin dar, sondern auch die musikalische Unterscheidung zwischen West und Ost. Westeuropäische Melodien enden in der Regel auf Do, während ost- europäische auf Mi enden. Eötvös komponierte ein Stück, dass sich zwischen diesen beiden Sphären bewegt. 

Alpensinfonie


Sinfoniekonzert

Donnerstag, 17. Mai

19:30

18.30 Uhr Konzerteinführung im Foyer des Musical Theater Basel

weitere Termine:
Mittwoch, 16. Mai
VVK 2.8.17