Wed 26.08.
19.30
Stadtcasino
Musiksaal

Burleske

Martin Jaggi (*1978)
Banpo, Œuvre suisse #13 (2015)

Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791)
Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 G-Dur, Strassburger Konzert, KV 216 (1775)

Igor Strawinsky (1882-1935)
Pétrouchka. Scènes burlesques en quatre tableaux (1911)

Renaud Capuçon, Dennis Russell Davies
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Sinfonieorchester Basel
Renaud Capuçon, Violine
Dennis Russell Davies, Leitung

Ein spektakulärer Saisonauftakt: Strawinskys Ballettmusik lässt die Jahrmarktspuppe Pétrouchka (das russische Pendant zu unserem Chasperli) lebendig werden. Doch die Sache geht schief – Eifersucht, Kampf und Mord prägen das Ballett, und am Ende hängt Pétrouchka wieder leblos an einer Jahrmarktsbude. Nach dem skandalumwitterten Sacre und einem märchenhaften Feuervogel schliesst die Burleske um eine entfesselte Jahrmarktspuppe gleichzeitig die CD-Einspielungen der frühen Ballette Strawinskys jeweils in der Klavier- und Orchesterfassung mit Dennis Russell Davies und dem Sinfonieorchester Basel ab. Zu den Wurzeln chinesischer Zivilisation führt Banpo, das neueste Werk des jungen Schweizer Komponisten Martin Jaggi. Die vor fünfzig Jahren wieder ausgegrabene Ruine des Dorfes Banpo ist eines der wenigen Zeugnisse der Yangshao-Kultur, einer matriarchalischen Gesellschaft der Jungsteinzeit. Das Strassburger Konzert von Wolfgang Amadé Mozart steht symbolisch für die Partnerschaft des Sinfonieorchesters Basel mit dem Orchestre philharmonique de Strasbourg. Als Mozart dieses Konzert 1777 in Paris spielte, schrieb er an seinen Vater: «Beim Soupée spielte ich das Strasbourger-Concert. Es ging wie öhl, alles lobte den schönen, reinen Ton.»

Konzerteinführung um 18.45 Uhr durch Dr. Hans-Georg Hofmann im Hans Huber-Saal

Das Konzert wird am Donnerstag, 27. August 2015 wiederholt.

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Thu 27.08.
19.30
Stadtcasino
Musiksaal

Burleske

Martin Jaggi (*1978)
Banpo, Œuvre suisse #13 (2015)

Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791)
Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 G-Dur, Strassburger Konzert, KV 216 (1775)

Igor Strawinsky (1882-1935)
Pétrouchka. Scènes burlesques en quatre tableaux (1911)

Renaud Capuçon, Dennis Russell Davies
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Sinfonieorchester Basel
Renaud Capuçon, Violine
Dennis Russell Davies, Leitung

Ein spektakulärer Saisonauftakt: Strawinskys Ballettmusik lässt die Jahrmarktspuppe Pétrouchka (das russische Pendant zu unserem Chasperli) lebendig werden. Doch die Sache geht schief – Eifersucht, Kampf und Mord prägen das Ballett, und am Ende hängt Pétrouchka wieder leblos an einer Jahrmarktsbude. Nach dem skandalumwitterten Sacre und einem märchenhaften Feuervogel schliesst die Burleske um eine entfesselte Jahrmarktspuppe gleichzeitig die CD-Einspielungen der frühen Ballette Strawinskys jeweils in der Klavier- und Orchesterfassung mit Dennis Russell Davies und dem Sinfonieorchester Basel ab. Zu den Wurzeln chinesischer Zivilisation führt Banpo, das neueste Werk des jungen Schweizer Komponisten Martin Jaggi. Die vor fünfzig Jahren wieder ausgegrabene Ruine des Dorfes Banpo ist eines der wenigen Zeugnisse der Yangshao-Kultur, einer matriarchalischen Gesellschaft der Jungsteinzeit. Das Strassburger Konzert von Wolfgang Amadé Mozart steht symbolisch für die Partnerschaft des Sinfonieorchesters Basel mit dem Orchestre philharmonique de Strasbourg. Als Mozart dieses Konzert 1777 in Paris spielte, schrieb er an seinen Vater: «Beim Soupée spielte ich das Strasbourger-Concert. Es ging wie öhl, alles lobte den schönen, reinen Ton.»

Konzerteinführung um 18.45 Uhr durch Dr. Hans-Georg Hofmann im Hans Huber-Saal

Das Konzert wird am Donnerstag, 27. August 2015 wiederholt.

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Wed 28.10.
19.30
Stadtcasino
Musiksaal

Chantefleurs

Maurice Ravel (1875-1935)
Ma mère l’oye
, Ballettsuite für Orchester (1911)

Witold Lutosławski (1913-1994)
Chantefleurs et Chantefables
für Sopran und Orchester (1990)

Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791)
Zwei Konzertarien für Sopran und Orchester, Or che il cielo a me ti rende, KV 374 (1781), und Chi sà, chi sà, qual sia, KV 582 (1789)

Jean Sibelius (1865-1957)
Sinfonie Nr. 3 C-Dur, op. 52 (1907)

Olga Pasichnyk, Michal Nesterowicz
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Sinfonieorchester Basel
Olga Pasichnyk, Sopran
Michal Nesterowicz, Leitung

Wie Traumfantasien oder durch Kinderaugen betrachtete Naturphänomene kommt der erste Teil dieses Sinfoniekonzerts daher. Maurice Ravels Ballettsuite Ma mère l’oye greift zurück auf die berühmte Märchensammlung des französischen Dichters Charles Perrault. Die Märchen vom Dornröschen, dem kleinen Däumling oder von der Schönen und dem Biest werden von Ravel in einer bizarren Klangsprache und mit atemberaubend sanfter Schönheit musikalisch nacherzählt. Nicht weit davon entfernt sind die von Witold Lutosławski vertonten surrealen Klangblumen nach Texten des französischen Dichters Robert Desnos. Diese hatte er kurz vor seinem Tod im Konzentrationslager Theresienstadt an seinen Verleger geschickt. Sie waren ursprünglich für die Kinder eines guten Freundes bestimmt. Den Sinfonien von Jean Sibelius, der 2015 hundertfünfzig Jahre alt geworden wäre, sagt man nach, dass sie von einer schwermütigen Melancholie gezeichnet seien. Für seine 3. Sinfonie trifft das aber kaum zu: Sie trägt geradezu neoklassizistische Züge, und ihr zweiter Satz ist ein Mitternachtswalzer, der von der unerträglichen Leichtigkeit des Seins erzählt.

Konzerteinführung um 18.45 Uhr durch Benjamin Herzog im Hans Huber-Saal

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