Pressespiegel

01/18/12

Ovationen für Renaud Capuçon

Ovationen für Renaud Capuçon, viel Applaus für das Orchester und geteilte Meinungen zur ersten Sinfonie von Philip Glass. So stellte sich die Reaktion auf das 4. Sinfoniekonzert des Sinfonieorchesters Basel dar. Lesen Sie dazu die Rezensionen in der

BaZ

Frankfurter Allgemeine Zeitung

bz


01/11/12

Das Sinfonieorchester Basel hat eine neue Konzertmeisterin!

Das Sinfonieorchester Basel suchte eine(n) neue(n) KonzertmeisterIn. Sigfried Schibli unterhielt sich mit Axel Schacher, unserem Ersten Konzertmeister, über die Anforderungen und Herausforderungen einer solchen Position. Lesen Sie dazu den Artikel in der BaZ.

Inzwischen hat das Sinfonieorchester Basel seine neue Konzertmeisterin gefunden: Wir heissen Yoon Soyoung sehr herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihr.


12/20/11

"Schlicht, ergreifend und schlicht ergreifend" - Carmen im Theater Basel

"Rasch, unsentimental und wie von einem Dämon getrieben dirigiert Gabriel Feltz die popläre Ouvertüre - und das Sinfonieorchester Basel macht bis zum guten Ende dieser Opéra comique höchst engagiert mit. (...) Im Orchester wird kurz und knapp artikuliert, aber auch sinnlich gespielt, etwa wenn Carmen mit ihrem Gesang, ihrem Hüftschwung und den Kastagnetten Don José den Kopf verdreht."

Sigfried Schibli in der Basler Zeitung, 20. Dez. 2011

Weitere Rezensionen zu "Carmen" im Theater Basel:

BaZ

bz

TagesWoche

Tages Anzeiger

NZZ


12/20/11

Kinder auf musikalischer Entdeckungsreise

Das Familienkonzert im Festsaal des Stadt-Casinos begeisterte Klein und Gross. Die Kinder verfolgten gespannt die (Schnee-)Abenteuer von Doktor Dur und Professor Moll und am Ende tanzten sie begeistert und ausgelassen zur Musik. Lesen Sie dazu den Artikel von Rolf de Marchi in der bz.


12/13/11

«Musik und Philosophie im Saal der Papiermühle»

Das erste literarische Kammerkonzert der Reihe «Schwarz auf Weiss» in der Basler Papiermühle war ausverkauft und gefiel Publikum und Kritik gleichermassen. Lesen Sie den Konzertbericht von Alfred Ziltener in der Basellandschaftlichen Zeitung vom 13. Dezember 2011.

 

11/11/11

«Ein starker Auftritt» - Pressestimmen zum Dritten Sinfoniekonzert

Beide Rezensenten der Lokalzeitungen bringen Vorbehalte gegenüber Giya Kanchelis "Ilori" zum Ausdruck. Praktisch ungetrübt aber ist ihre Begeisterung für die Interpretation von Bruckners 7. Sinfonie durch das Sinfonieorchster Basel unter seinem Chefdirigenten Dennis Russell Davies. Sigfried Schibli resümiert in der Basler Zeitung vom 11. November 2011:

«Das Sinfonieorchester hatte einen starken Auftritt. Die Streicher gaben mit Ausnahme einer intonatorisch missglückten Stelle im Finale ihr Bestes, und die zehn Tuben und Hörner boten eine imponierende Soundkulisse. Brillant die Solotrompete und Soloflöte, beachtlich die Homogenität des tendenziell etwas lauten und zu früh das Fortissimo erreichenden Klangkörpers. Grosser Jubel nach einer packenden Leistung.» (ganzer Artikel)

Ähnlich das Fazit von Alfred Ziltener in der Basellandschaftlichen Zeitung gleichen Datums:

«Die Musiker setzten (Dennis Russel Davies') bis ins Detail stimmig gestaltete, sogkräftige Interpretation nuanciert und mit grosser Intensität um. Zu Recht bejubelte das Publikum den Dirigenten und Orchester, besonders die weich und klangvoll intonierenden Hörner und die geschmeidig phrasierende Soloflötistin.» (ganzer Artikel)

 

11/04/11

«Atmend» - Die NZZ über die Bruckner-CD

(...) Die erste Lieferung der Gesamtaufnahme legt die Latte hoch: Das Basler Orchester hinterlässt ausgezeichnete Eindrücke. Warm und geerdet klingt es dank fülligen Bässen, und zugleich herrschen eine Helligkeit und eine Transparenz, die dem Klang das Schwere nehmen und manche kontrapunktische Einzelheit ans Licht heben. (...) Und die Streicher, die jederzeit vernehmbar bleiben, tragen Farben bei, wie sie bei Bruckner bisher kaum vertraut waren. (...) Ein so spannender Bruckner war schon lange nicht mehr zu hören.

Peter Hagmann, Neue Zürcher Zeitung vom 4. November 2011

ganzen Artikel lesen

09/20/11

Fatale Hülsenfruchtdiät

(...) Die Musik avanciert in diesem Setting zum eigentlichen Erzähler. Mit entschiedener dramaturgischer Präzision charakterisiert Alban Berg die Figuren, deutet an, reflektiert, spitzt zu, und die Interpretation durch das Sinfonieorchester Basel und seinen Chefdirigenten Dennis Russell Davies ist schlicht grossartig. Mit welchem Klangreichtum die überwiegend frei atonale Partitur ausgelegt wird, mit welcher Harmonie Sänger und Orchester gemeinsam atmen, ist beeindruckend. (...)

Jenny Berg, Neue Zürcher Zeitung vom 20. September 2011

09/19/11

Wir alle sind Wozzecks

(...) Da wollen wir doch gleich unsere Philharmoniker preisen, das Sinfonieorchester Basel, das erstmals unter seinem Chefdirigenten Dennis Russell Davies eine Oper einstudierte und damit gleich punktete. Das hat Schwung und Verve, klingt differenziert und kompakt im Klang. Die vielen von Berg eingebauten lautmalerischen Stellen - die Orgelimitation, das Rascheln der Maus, das Donnern, das Verhetzte von Wozzecks Gangart, das Versinken des Mördermessers im Wasser - all dies ist mit unmissverständlicher Klarheit realisiert, bis hin zu den hohl klingenden Todesklängen auf G ohne Terzen, mit denen die Oper endet. Und Dirigent Davies konnte einmal zeigen, was zu zeigen ihm im Konzertsaal meist verwehrt ist: dass er ein vorzüglicher Sängerbegleiter ist, der den grossen Orchesterapparat bis ins feinste Pianissimo zurücknehmen kann, wenn die Situation es erfordert. (...)

Sigfried Schibli, Basler Zeitung vom 19. September 2011

09/19/11

Tief erschütternder, aktueller «Wozzeck»

(...) Die erste Opernpremiere am Theater Basel mit Alban Bergs «Wozzeck», diesem epochalen Werk(1915 bis 1920) nach Büchners «Woyzeck» ist einmal die Stunde des Sinfonieorchesters Basel und seinem Chefdirigenten Dennis Russell Davies, der im Theater Basel einen grossartigen Einstand gibt. Der Wahn in Wozzeck, seine Verzweiflung, die Kälte der Welt, der Mord, all das erhält farbenreich, präzis und in packender Intensität Klang, dabei ist jedes Detail zu hören. Davies schält die Modernität von Bergs Musik in aller Schärfe heraus. (...)

Christian Fluri, Basellandschaftliche Zeitung vom 19. September 2011

09/19/11

Mit der Perfektion eines Laborversuchs

(...) Während die Inszenierung eine kühle Strenge ausstrahlt, dringt emotionale Gluthitze auf dem Orchestergraben. Das Sinfonieorchester Basel, von Dennis Russell Davies brillant geführt, lotet die Extreme aus zwischen schmetterlingshafter Leichtigkeit und apokalyptisch dröhnendem Lärm (die Posaunen in der zweiten Szene!). Es vereint romantisches Wuchern und Sehnen mit analytischer Tiefenschärfe – mustergültig. Das ist das Wunder dieser Partitur: Dass die ausgefeilteste Konstruktion eine Emotionalität von höchster dramatischer Stringenz heraufbeschwört. Plastisch arbeitet der intonatorisch makellose Klangkörper die Eigengesetzlichkeit von Bergs mit geradezu mathematischer Präzision gearbeiteter Musik heraus.

In der "Invention und Fuge über drei Themen" etwa nehmen Doktor und Hauptmann Wozzeck in die Zange, nicht nur auf der Bühne, sondern auch musikalisch: Eine Tripelfuge, dominiert von Wozzecks fulminanten Ausbrüchen, vom Orchester mit eminentem Gespür für kammermusikalische Transparenz ausgelotet. Der Farbenreichtum der Partitur kommt bestens zur Geltung. Das Anschwellen des Todestons "h" nach Maries Ermordung vom vierfachen Piano zum dreifachen Forte ist von schockierender Wucht. Während insbesondere Haller und Mayer gefeiert, die Regie vom Premierenpublikum mit zufriedenem, aber nicht euphorischem Applaus bedacht wurde, gab’s für die Orchesterleistung zurecht zahlreiche Bravos.

Dennis Roth, Badische Zeitung vom 19. September 2011

09/19/11

Der Mensch ist ein Abgrund

(...) Eindrückliche Orchesterleistung

Unter Elmar Goerdens Regie gelingt es den Beteiligten, das Sängerische nahtlos mit dem Schauspielerischen zu verbinden, und das von Dennis Russel Davies dirigierte Sinfonieorchester Basel begleitet und untermalt die Singstimmen so einfühlsam und zurückhaltend, dass sie klar verständlich bleiben und nicht einen Augenblick zugedeckt werden. Dafür setzt Davies in den orchestralen Zwischenspielen deutliche Akzente und argumentiert bisweilen bei höchster Transparenz von Streichern und Bläsern mit einer wuchtig-dramatischen, ganz am Abgrund des Dissonanten angesiedelten Klangfülle, die das Bedrohliche, das von Wozzecks zunehmender Verdüsterung ausgeht, eindringlich intensiviert und verstärkt. (...)

Charles Linsmayer, www.nachtkritik.de