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Mi 21.08.19
Bruckner+ Gabrieli

Sinfonieorchester Basel
Ivor Bolton, Leitung


Giovanni Gabrieli/Bruno Maderna: In ecclesiis

Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 8 c-Moll, WAB 108


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18.30 Uhr: Konzerteinführung in der Allgemeinen Lesegesellschaft Basel


Der ‹Bruckner+›-Zyklus im Basler Münster geht in die letzte Runde. Hatte die 7. Sinfonie Anton Bruckner endgültig den lang ersehnten Durchbruch als Sinfoniker verschafft, so stürzte ihn seine neue Sinfonie zunächst in tiefe Depressionen. Bruckners Zeitgenossen und -genossinnen lehnten die Achte ab, seine Musik stiess auf Unverständnis. Erst nach zahlreichen Verbesserungsvorschlägen und drei weiteren Jahren des Schaffens wurde die neue Fassung des abendfüllenden Werks zum Erfolg.

Das ‹+› in diesem Konzert steht für Bruno Madernas Bearbeitung von Giovanni Gabrielis In ecclesiis. Madernas Nachlass liegt in der Paul Sacher Stiftung. Gemeinsam mit Luciano Berio gründete Maderna 1955 in Mailand das ‹Studio Fonologica Musicale›
für elektronische Musik. Ihre kompositorische Kreativität schöpfte aber genauso aus bereits bestehenden Klangwelten. Mit ihren Bearbeitungen wollten
sie die Originale der alten Meister im neuen Licht des modernen Orchesterklangs erscheinen lassen. In ecclesiis nimmt Bezug auf den ursprünglichen Klangraum der Basilica di San Marco und deren akustische Bedingungen, für die Gabrieli in Venedig das Werk geschrieben hatte.


Mittwoch, 21. August 19:30
Basler Münster
Ivor Bolton

Mi 18.09.19
Grooves & Grubinger

Sinfonieorchester Basel
Iwona Sobotka,
Sopran
Martin Grubinger, Schlagzeug
Michał Nesterowicz, Leitung


Fazil Say: Konzert für Schlagzeug und Orchester, op. 77
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4 in vier Sätzen für grosses Orchester und Sopran-Solo G-Dur 


18.30 Uhr: Konzerteinführung im Foyer 1. Stock des Musical Theaters Basel (nicht rollstuhlgängig)


Groovige Rhythmen aus dem Nahen Osten treffen auf Mahlers Himmlische Freuden. Der türkische Pianist und Komponist Fazil Say hat für seinen Freund, den Schlagzeug-Virtuosen Martin Grubinger, ein neues Konzert geschrieben, das in Basel seine Schweizer Erstaufführung erleben wird. Obwohl keine türkischen Instrumente zum Einsatz kommen, trägt vor allem der letzte Satz mit Anweisungen wie «in Istanbul gypsy style» eindeutig anatolische Züge.

Gustav Mahler träumte dagegen bei der Arbeit an seiner 4. Sinfonie davon, noch einmal von vorne anzufangen und sich auf die Kunst des Unbekümmerten und Naiven zu beziehen. Er verzichtete auf das schwere Blech und orientierte sich beim Zusammensetzen der musikalischen Ideen eher an Haydn und seinen eigenen kammermusikalisch gehaltenen Wunderhorn-Liedern als an Wagner und der Spätromantik. Entstanden ist eine musikalische Reise vom irdischen Leben zu den ‹Himmlischen Freuden› zwischen Idylle und innerer Zerrissenheit. Im Finale der Sinfonie singt die polnische Sopranistin Iwona Sobotka das Lied von den Himmlischen Freuden.


Mittwoch, 18. September 19:30
Musical Theater Basel
Martin Grubinger

Mi 23.10.19
Prometheus

Sinfonieorchester Basel
Alexander Melnikov,
Klavier
Immanuel Richter, Trompete
Peter Simonischek, Sprecher
Damen des Balthasar-Neumann-Chors
Ivor Bolton,
Leitung


Gabriel Fauré: Caligula, op. 52
Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester Nr. 1 c-Moll, op. 35

Ludwig van Beethoven: Ausschnitte aus der Ballettmusik Die Geschöpfe des Prometheus, op. 43, mit Texten von Alain Claude Sulzer


18.30 Uhr: Konzerteinführung im Foyer des Theater Basel


Die musikalische Fallhöhe steigt, wenn der Kaiser Caligula auf den Titanen Prometheus trifft. Fauré schrieb eine Bühnenmusik für Frauenchor und Orchester zu Alexandre Dumas’ Tragödie Caligula, die Tschaikowski schon bei der Uraufführung zu Tränen gerührt haben soll. Beethoven komponierte hingegen unter dem Eindruck der französischen Revolution eine elektrisierende Musik zu dem Ballett Die Geschöpfe des Prometheus – ein musikalisches Feuerwerk voller Hoffnung und Erwartung. Beethoven konnte nicht ahnen, dass sein ‹prometheischer› Held Napoleon sich wenige Jahre später zum Kaiser krönen lassen sollte. Die Choreografie des Handlungsballetts ging verloren. Der Basler Autor Alain Claude Sulzer hat rechtzeitig zum Beethoven-Jahr eine eigene Textfassung geschrieben, die vom Schauspieler des Wiener Burgtheaters Peter Simonischek uraufgeführt wird.

Zwischen Caligula und Prometheus tritt im 1. Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester von Schostakowitsch der Pianist Alexander Melnikow zusammen mit dem SOB-Solo-Trompeter Immanuel Richter in einen fratzenhaften Dialog, bei dem mit Beethoven-Zitaten nur so um sich geworfen wird.


Mittwoch, 23. Oktober 19:30
Theater Basel, Grosse Bühne
Peter Simonischek

Mi 04.12.19
Sommernachtstraum

Sinfonieorchester Basel
Frank Peter Zimmermann,
Violine
Katja Stuber, Sopran
Anne Bierwirth, Alt
Johanna Wokalek, Sprecherin
Damen des La Cetra Vokalensembles
Ivor Bolton,
Leitung


Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op. 61

Felix Mendelssohn Bartholdy: Ein Sommernachtstraum, Ouvertüre, op. 21 und Schauspielmusik, op. 61, mit Textintermezzi von Franzobel


18.30 Uhr: Konzerteinführung im Foyer des Theater Basel


Was wäre Shakespeares Sommernachtstraum ohne die Bühnenmusik von Felix Mendelssohn Bartholdy? Im Auftrag des preussischen Königs komponiert, eroberte die Komödie von Zauberei und Liebe in der Übersetzung von August Wilhelm Schlegel im deutschsprachigen Raum ein Theater nach dem anderen. Heute kommt Mendelssohns wunderbare Bühnenmusik eher selten zur vollständigen Aufführung. Jeder kennt den Hochzeitsmarsch, vielleicht noch die Ouvertüre oder den Tanz der Rüpel. Aber haben Sie jemals den Elfenchor mit seinem ‹Eiapopeia› zu hören bekommen?

Der österreichische Schriftsteller Franzobel hat neue Textintermezzi geschrieben. In die Rollen von Puck, Titania und Zettl schlüpft in Windeseile wechselnd die deutsche (Film-)Schauspielerin Johanna Wokalek, begleitet vom Elfengesang des La Cetra Vokalensembles.

«Beethoven erschütterte mich fast so stark, wie Shakespeare es getan hatte», bekannte Berlioz in seinen Memoiren. «Er eröffnete mir in der Musik eine neue Welt, wie der Dichter mir in der Poesie ein neues Weltall enthüllt hatte.» Beethoven neben Shakespeare zu stellen, war noch für Friedrich Nietzsche «der kühnste, wahnsinnigste Gedanke». Wir sind gespannt, was sich musikalisch ereignet, wenn Frank Peter Zimmermann vor dem Sommernachtstraum Beethovens Violinkonzert spielt. 


Mittwoch, 04. Dezember 19:30
Theater Basel, Grosse Bühne
Johanna Wokalek

Mi 22.01.20
Femmes fatales

Sinfonieorchester Basel
Alice Sara Ott,
Klavier
Michał Nesterowicz, Leitung


Wojciech Kilar: Orawa für Streichorchester

Joseph Haydn: Konzert für Klavier (Cembalo) und Orchester D-Dur, Hob. XVIII:11

Georges Bizet: Ausschnitte aus den Suiten L’Arlésienne und Carmen 


18.30 Uhr: Konzerteinführung im Foyer des Theater Basel


Joseph Haydns Klavierkonzerte haben heute einen schweren Stand, stets bleiben sie im Schatten der Werke von Carl Philipp Emanuel Bach und Wolfgang Amadé Mozart. Ganz anders jedoch steht es um das D-Dur- Konzert, das mit seinem Rondo all' Ungarese nahezu zum Hit geworden ist.

Dass Georges Bizets Oper Carmen bei ihrer Uraufführung in Paris floppte, kann man sich heute kaum vorstellen. Schuld war nicht die Musik, sondern das für damalige Verhältnisse brisante Libretto. Bizet, so scheint es, hatte einen Hang zu tragischen Frauenfiguren. Carmen treibt die Männer reihenweise in den Wahnsinn, behält aber lieber ihre Freiheit, während in L’Arlésienne ein Bauernjunge von der unerfüllten Liebe zu einem Mädchen in den Tod getrieben wird. Bei seinem Werk Orawa dachte der polnische Komponist Wojciech Kilar an den gleichnamigen Fluss und die Berge in den Karpaten – eine Art Pastorale für Streicher aus dem späten 20. Jahrhundert. Eine Reise durch osteuropäische, spanische und französische Klänge mit der deutsch-japanischen Pianistin Alice Sara Ott und unter der Leitung von Michał Nesterowicz.


Mittwoch, 22. Januar 19:30
Theater Basel, Grosse Bühne
Alice Sara Ott

Mi 22.04.20
Auferstehung

Sinfonieorchester Basel
Christina Landshamer,
Sopran
Sarah Connolly, Mezzosopran
MDR-Rundfunkchor
Ivor Bolton,
Leitung


Giovanni Gabrieli/Bruno Maderna: Canzone a tre cori

Arnold Schönberg: Friede auf Erden für gemischten Chor a cappella, op. 13

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 2 c-Moll, Auferstehungssinfonie


18.30 Uhr: Konzerteinführung in der Allgemeinen Lesegesellschaft Basel


Für den Dirigenten und Komponisten Bruno Maderna war Gustav Mahler das grosse Vorbild. Augenzwinkernd bemerkte er einmal: «Für ewig verbindet uns, dass wir beide ‹Kapellmeistermusik› komponieren.» Wenn zu Madernas 100. Geburtstag in der Osterzeit Mahlers Auferstehungssinfonie im 1000-jährigen Basler Münster zur Aufführung kommt, ist das ein besonderes Ereignis. Denn Mahler selbst hatte dieses Werk am gleichen Ort im Jahre 1903 dirigiert. Maderna bearbeitete hingegen Giovanni Gabrielis Canzoni für Orchester in engem Bezug zum ursprünglichen Kirchenraum von San Marco in Venedig und dessen akustische Bedingungen.

Der Zürcher Dichter Conrad Ferdinand Meyer verfasste mit Friede auf Erden eine Art moderne Hymne auf die Geburt Jesu. Der junge Arnold Schönberg vertonte sie und reichte sein Chorwerk ursprünglich als Beitrag für ein Preisausschreiben ein.


Mittwoch, 22. April 19:30
Basler Münster
Sarah Connolly

Mi 06.05.20
Golden Hollywood

Sinfonieorchester Basel

John Wilson, Leitung


Alfred Newman: Fox Fanfare

Erich Wolfgang Korngold: Kings Row, Main Title

David Raksin: Laura

Bernard Herrmann: Psycho, Suite for Strings

Erich Wolfgang Korngold: The Adventures of Robin Hood

Jerome Moross: The Big Country, Main Title

Max Steiner: Gone with the Wind, Suite

Franz Waxman: A Place in the Sun, Suite 

Scott Bradley: Tom and Jerry at MGM

Miklós Rózsa: Parade of the Charioteers aus Ben Hur


18.30 Uhr: Konzerteinführung im Foyer 1. Stock des Musical Theaters Basel (nicht rollstuhlgängig)


Kaum ein anderer Ort verkörpert den amerikanischen Traum ‹vom Tellerwäscher zum Millionär› stärker als Hollywood. Mit der erstmaligen Verschmelzung von Film und Musical brach im Los Angeles der 1920er Jahre ein goldenes Zeitalter an. Der britische Dirigent John Wilson hat im Verlauf der letzten Jahre zahlreiche Partituren aus dieser Phase des amerikanischen Films, die noch bis 1960 andauerte, gerettet und liebevoll restauriert. In diesem Konzert wird er jedoch nicht wie gewohnt sein weltbekanntes John Wilson Orchestra leiten, mit dem er regelmässig bei den BBC Proms gastiert, sondern das Sinfonieorchester Basel zum ‹Swingen› bringen. Neben den Melodien aus grossen Filmklassikern wie Vom Winde verweht, Psycho und Ben Hur dürfen auch Tom und Jerry nicht fehlen.


Mittwoch, 06. Mai 19:30
Musical Theater Basel
Gene Tierney

Mi 17.06.20
Bruckner+ Gubaidulina

Sinfonieorchester Basel

Sebastian Bohren, Violine
Ivor Bolton, Leitung


Sofia Gubaidulina: Offertorium, Konzert für Violine und Orchester
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll, WAB 109 (Fragment)


18.30 Uhr: Konzerteinführung in der Allgemeinen Lesegesellschaft Basel


«Ich habe auf Erden meine Schuldigkeit getan; ich tat, was ich konnte.» Schon zehn Jahre vor seinem Tod hatte Anton Bruckner geahnt, dass die 9. Sinfonie, wie schon bei Ludwig van Beethoven, seine letzte sein würde. Und dennoch hegte er den inständigen Wunsch, die Neunte zu vollenden. Tragischerweise ist sie ein «dem lieben Gott» gewidmetes Fragment geblieben. Mit der Aufführung der 9. Sinfonie findet der vierjährige ‹Bruckner+- Zyklus› des Sinfonieorchesters Basel im Basler Münster seinen Abschluss.

Insbesondere der tiefe Glaube verbindet Sofia Gubaidulina, die vom Islam zum Christentum konvertierte, mit Anton Bruckner. Die russische Komponistin, deren Gesamtwerk sich heute in der Paul Sacher Stiftung befindet, war im sozialistischen Staat verfemt. Das Violinkonzert Offertorium öffnete ihr nach seiner Uraufführung in Wien 1981 den Weg durch den eisernen Vorhang in den Westen und schliesslich in die ganze Welt. Der junge Schweizer Geiger Sebastian Bohren gibt mit einem der bedeutendsten Violinkonzerte der Gegenwart sein Debüt beim Sinfonieorchester Basel.


Mittwoch, 17. Juni 19:30
Basler Münster
Anton Bruckner




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