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Mi 29.08.18
Bruckner+ Brahms und Berio

Sinfonieorchester Basel

Soyoung Yoon, Violine

Antoine Lederlin, Violoncello

Ivor Bolton, Leitung


Johann Sebastian Bach/Luciano Berio: Contrapunctus XIX aus Die Kunst der Fuge, transkribiert für 23 Spieler

Johannes Brahms: Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll, op. 102

Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 5 B-Dur, WAB 105


18:30 Uhr: Konzerteinführung in der Allgemeinen Lesegesellschaft


Unser Zyklus ‹Bruckner+› im Basler Münster geht in die dritte Runde. Zum Saisonaufakt steht das + für zwei Komponisten, die das Musikleben in Basel auf unterschiedliche Weise bereichert haben: Johannes Brahms besuchte nicht nur die Schweizer Erstaufführung von Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion und seines Deutschen Requiem im Basler Münster. Er dirigierte dort auch sein Triumphlied – gesungen vom Basler Gesangverein –, von dem Friedrich Nietzsche so begeistert war, dass er es Richard Wagner für Bayreuth empfahl. Im Doppelkonzert von Brahms können Sie unsere Konzertmeisterin Soyoung Yoon und unseren Solo-Cellisten Antoine Lederlin erleben. Auch Luciano Berio kam als Dirigent, Komponist und Freund Paul Sachers immer wieder nach Basel. Wir möchten Ihnen Berio in dieser Saison als Bearbeiter verschiedener Werke von Bach, Boccherini, Schubert und den Beatles vorstellen. Im Zentrum des Saisonaufakts steht Bruckners 5. Sinfonie, die der Komponist selbst als seine «Fantastische» bezeichnet hat.


Mittwoch, 29. August 19:30
Basler Münster

Mi 31.10.18
Hommage an Bernstein

Sinfonieorchester Basel
Kim Criswell,
Mezzosopran
Daniel Schnyder, Saxofon
Wayne Marshall, Klavier und Leitung


Leonard Bernstein: Ouvertüre zu Candide, Dream with Me aus Peter Pan, I Can Cook Too aus On the Town
George Gershwin: Rhapsody in Blue
Daniel Schnyder: Hommage an Bernstein (2018, Auftragswerk des SOB)
Leonard Bernstein: Songs aus Trouble in Tahiti, On the Town, Wonderful Town, Westside Story


18:30 Uhr Konzerteinführung im Foyer 1. Stock des Musical Theater Basel


100 Jahre ist es her, seit ein musikalischer Wirbelwind, ein Tausendsassa mit grossem Herz, ein komponierender Hansdampf in allen Gassen das Licht dieser Welt erblickte: Leonard Bernstein. Mit gerade einmal 27 Jahren wurde Chefdirigent des New York City Symphony Orchestra, seine Mahler-Interpretationen trugen wesentlich zu seiner Anerkennung als Dirigent bei, und er war der erste amerikanische Maestro, der an der Mailänder Scala am Pult stand. Als Komponist hat er das amerikanische Musiktheater geprägt wie kein anderer und er hat neue hybride Formen geschaffen, die bis heute ihre Kraft entfalten. Dabei wurde er nie müde – ob im Fernsehen oder im Konzertsaal –, die klassische Musik auch einem jüngeren und nicht so erfahrenen Publikum nahezubringen. Zu seinen grossen Bewunderinnen und Bewunderern gehören der Dirigent und Pianist Wayne Marshall, der amerikanische Broadway Star Kim Criswell und der in New York lebende Schweizer Saxofonist und Komponist Daniel Schnyder, die alle drei zusammen mit dem SOB eine ‹Hommage auf Lenny› anstimmen werden.


Mittwoch, 31. Oktober 19:30
Musical Theater Basel

Mi 21.11.18
Liberté

Sinfonieorchester Basel
Nelson Goerner
, Klavier
Michał Nesterowicz, Leitung


Krzysztof Penderecki: Agnus Dei aus Polnisches Requiem, Fassung für Streichorchester von Boris Pergamenschikow
Frédéric Chopin: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-Moll, op. 11
Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 2 D-Dur, op. 43


18:30 Uhr: Konzerteinführung im Foyer des Theater Basel


Was verbindet Polen und Finnland miteinander? Beide haben vor etwa hundert Jahren ihre Unabhängigkeit erhalten. In der Folge des Ersten Weltkriegs errang Polen erstmals nach der 3. Teilung 1795 wieder seine Eigenstaatlichkeit. Die kaiserlichen Teilungsmächte Russland, das Habsburger und das Deutsche Reich zerfielen, hatten verloren oder befanden sich mitten im Bürgerkrieg. Von den Auswirkungen der Oktoberrevolution 1917 auf das russische Imperium profitierte auch Finnland, das sich nicht nur aus den Fesseln der russischen, sondern auch der schwedischen Besetzung befreien konnte. Für die Polen war und ist Frédéric Chopin ein Nationalheld, eine Ikone. Dass er die zweite Hälfte seines Lebens in Frankreich verbrachte und in Paris begraben liegt, tut nichts zur Sache. Schliesslich ruht sein Herz in der Warschauer Kreuzkirche. Seit 1927 findet in Warschau der Internationale Chopin-Wettbewerb statt, ein nationales Grossereignis. Für die Finnen nimmt die Rolle des Nationalhelden Jean Sibelius ein, der allerdings seine Heimat kaum verliess. Seine 2. Sinfonie wird heute wegen ihres kämpferischen Finales in Finnland gern als ‹Sinfonie der Unabhängigkeit› bezeichnet. Ob das auch der Intention des Komponisten entspricht, ist bis heute nicht geklärt. Zahlreiche politisch-gesellschaftliche Bezüge finden sich im Polnischen Requiem von Krzysztof Penderecki. Das Agnus Dei ist Stefan Kardinal Wyszynski gewidmet, einem Symbolträger für den geistlichen Widerstand gegen das kommunistische Regime Polens.


Mittwoch, 21. November 19:30
Theater Basel, Grosse Bühne

Mi 30.01.19
Schostakowitsch 9

Sinfonieorchester Basel
Gabriela Montero
, Klavier
Michał Nesterowicz, Leitung


Michail Glinka: Ouvertüre zu Ruslan und Ljudmila
Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 h-Moll, op. 23
Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 9 d-Moll, op. 47


18.30 Uhr: Konzerteinführung im Foyer des Theater Basel


Ein Abend ganz im Zeichen der russischen Musik! Aus Alexander Puschkins Märchenpoem Ruslan und Ljudmila komponierte der Urvater der russischen Musik Michail Glinka eine ganze Oper. Die Ouvertüre entstand erst nach Vollendung der Oper, die 1842 uraufgeführt wurde. Sie wurde nach Glinkas eigener Aussage «gleich orchestriert in die Partitur geschrieben», die Themen entnahm er aus der gesamten Oper. Pjotr Iljitsch Tschaikowskis 1. Klavierkonzert hat Ohrwurm- Potenzial. Zu Tschaikowskis Lebzeiten sorgte es noch für reichlich Diskussionsstoff: Sein Freund, der Pianist Nikolai Rubinstein, fand das Konzert «armselig» komponiert, Hans von Bülow dagegen nannte es «hinreissend formvollendet». 1945 feierte Russland das siegreiche Ende des Grossen Vaterländischen Kriegs. Von Dmitri Schostakowitsch wird ein Loblied auf Stalins Rote Armee erwartet, welches das Pathos von Beethovens

Neunter übertreffen soll. Doch Schostakowitschs Neunte unterläuft alle Erwartungen. Der Komponist kleidet die Freude seines Volks in eine transparent klassische Sinfonie, humorvoll, witzig – und ironisch.


Mittwoch, 30. Januar 19:30
Theater Basel, Grosse Bühne

Mi 27.02.19
Liebestod in Amerika

Sinfonieorchester Basel
Leonidas Kavakos,
Violine
Erik Nielsen, Leitung


Richard Wagner: Prelude und Liebestod aus Tristan und Isolde, WWV 90
Wolfgang Amadé Mozart: Konzert für Violine und Orchester Nr. 5 A-Dur, KV 219, Alla turca
Charles Ives: Sinfonie Nr. 2


18:30 Uhr: Konzerteinführung im Foyer des Theater Basel


«Charles Ives hat den Kuchen aufgegessen, bevor die anderen überhaupt am Tisch platzgenommen haben», soll Igor Strawinsky über den 1874 geborenen amerikanischen Komponisten einmal gesagt haben. Gemeint war, dass der Komponist seiner Zeit weit voraus war. Auf den ersten Blick ist seine 2. Sinfonie ein Werk der Spätromantik ganz im Geiste von Johannes Brahms, Antonín Dvorák, Richard Wagner und Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Aber das melodische Material ist neu. Es enthält Zitate aus amerikanischen Kirchen- und Studentenliedern, übernimmt profane Gebrauchsmusik und populäre Stile und stellt den unantastbaren Werkbegriff gänzlich infrage. Das war revolutionär, blieb aber fast fünfzig Jahre ungehört. 1951 dirigierte Leonard Bernstein die Uraufführung in New York. Sie werden auch Anklänge an Wagners Tristan und Isolde entdecken können, dessen Vorspiel und Liebestod unser Konzert eröffnen wird. Von diesen beiden spätromantischen Werken eingebettet, wird der griechische Geiger Leonidas Kavakos Mozarts 5. Violinkonzert und dessen ‹türkisches› Finale interpretieren.


Mittwoch, 27. Februar 19:30
Theater Basel, Grosse Bühne

Mi 03.04.19
Bruckner+ Bartók

Sinfonieorchester Basel
Antoine Tamestit,
Viola
Marek Janowski, Leitung


Béla Bartók: Konzert für Viola und Orchester op. posth. BB 128
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur, WAB 107


18.30 Uhr: Konzerteinführung in der Allgemeinen Lesegesellschaft


Liest man die zahlreichen Verrisse, die nach den Uraufführungen von Anton Bruckners Sinfonien auf den Komponisten regelrecht einschlugen, dann fragt man sich, wo er den langen Atem und die innere Zuversicht hernahm, weiter zu arbeiten. Komponieren bedeutete für Bruckner nicht nur Neues zu schaffen, sondern die bereits aufgeführten Werke nach den Kritiken zu überarbeiten. Es muss für Bruckner eine gewaltige Genugtuung gewesen sein, dass ihm bei der Uraufführung seiner Siebten endlich jener durchschlagende Erfolg beschieden war, den er sich zeit seines Lebens erho_ hatte. Selbst in Wien zeigte man sich begeistert, und Bruckner notierte: «Schon nach dem ersten Satze 5–6 stürmische Hervorrufe, und so gings fort, nach dem Finale endloser, stürmischer Enthusiasmus und Hervorrufe, Lorbeerkranz vom Wagner-Verein und Festtafel.» Kein Wunder also, dass die Siebte von den sonst obligatorischen ‹Verbesserungsvorschlägen› der Freunde verschont blieb und nur in einer einzigen Fassung existiert. Das + steht in diesem Konzert für Béla Bartóks Bratschenkonzert, dessen virtuoser Solopart ein Instrument ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt, das sonst eher in der zweiten Reihe wirkt und nicht selten unterschätzt wird. Wir freuen uns sehr auf das Basler Debüt des französischen Bratschisten Antoine Tamestit und die Rückkehr des Dirigenten Marek Janowski.


Mittwoch, 03. April 19:30
Basler Münster

Mi 22.05.19
Bruckner+ Schmidt und Mahler

Sinfonieorchester Basel
Wiebke Lehmkuhl,
Alt
Andreas Liebig, Orgel
Ivor Bolton, Leitung


Franz Schmidt: Fuga Solemnis
Gustav Mahler: Kindertotenlieder
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 6 A-Dur,
WAB 106


18.30 Uhr: Konzerteinführung in der Allgemeinen Lesegesellschaft


Mit der 6. Sinfonie begab sich Anton Bruckner auf neue Wege: Seine «Keckste», wie er sie selbst nannte ist geprägt durch die Verwendung der Kirchentonarten und ihren szenisch bildhaften Charakter. Als «seltsam, befremdlich und urzeitlich roh» beschrieb der Kritiker Ludwig Benedikt Hahn das Werk nach seiner Uraufführung 1883 in Wien, bei der lediglich die beiden Mittelsätze gespielt wurden. Dennoch war diese Aufführung eine Besonderheit, denn nie zuvor hatten die Wiener Philharmoniker eine Brucknersche Sinfonie in ein reguläres Konzertprogramm aufgenommen. Bis heute gilt die Sechste zu den am wenigsten verstandenen und am seltensten gespielten Werken Bruckners. Und doch war es kein anderer als Gustav Mahler, der das Werk 1899 erstmals vollständig aufführte. Für seine Kindertotenlieder hatte auch Mahler seinerzeit viel Kritik einstecken müssen, allen voran die seiner Frau Alma: «Ich kann es nicht verstehen, dass man den Tod von Kindern besingen kann, wenn man sie eine halbe Stunde vorher, heiter und gesund, geherzt und geküsst hat». Die deutsche Altistin Wiebke Lehmkuhl wird die Lieder um Qual, Trauer und Trost interpretieren. Das zweite + des Abends bildet das letzte grosse Fugenwerk des österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Die Fuga Solemnis für Solo-Orgel, 16 Blechbläser, Pauken und Tamtam verspricht im Basler Münster zum monumentalen Hörerlebnis zu werden.


Mittwoch, 22. Mai 19:30
Basler Münster

Mi 26.06.19
Carmens Spiel

Sinfonieorchester Basel
Ksenija Sidorova,
Akkordeon
Michał Nesterowicz, Leitung


Georges Bizet: Carmens Spiel, Konzertstück für Akkordeon und Orchester
(Bearbeitung: Joachim Schmeisser, 2014)
Astor Piazzolla: Aconcagua, Konzert für Bandoneon und Orchester
Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Sinfonie Nr. 5 e-Moll, op. 64


18:30 Uhr: Konzerteinführung im Foyer 1. Stock des Musical Theater Basel


Zum Saisonabschluss im Musical Theater Basel erwartet Sie ein buntes Potpourri rund um das Akkordeon. Gerade einmal 36 Jahre alt war Georges Bizet, als er seine erfolgreichste Oper Carmen schrieb und noch im selben Jahr starb. Doch erfolgreich war seine Carmen nicht immer, denn bei ihrer Uraufführung 1875 floppte die Oper mit dem für damalige Verhältnisse skandalösen Stoff. Im Mittelpunkt des Spiels um Liebe, Freiheit und Tod steht die Zigeunerin Carmen, der die Männer reihenweise verfallen, die sich aber lieber ihre Freiheit bewahrt. Der lettischen Akkordeonistin Ksenija Sidorova hingegen ist das Publikum verfallen. Als gefeierter Star tourte sie bereits mit Pop-Grössen durch ganz Europa und macht nun mit ihrem eigentlichen, dem klassischen Repertoire Halt in Basel. In Astor Piazzollas Konzertstück für Akkordeon und Orchester entführt sie auf eine Reise zum Aconcagua, dem höchsten Berg Südamerikas in den argentinischen Anden. Doch glaubt man Piazzollas Verleger Aldo Pagani bezieht sich der Titel des Werks nicht nur auf den heiligen Berg der Inkas, sondern zugleich auf den Höhepunkt von Piazzollas kompositorischem Schaffen. Pjotr Iljitsch Tschaikowski begibt sich 1888 auf seine erste grosse Konzertreise. Nach seiner Rückkehr in die Heimat hadert er mit dem Leben, seinem Werk und Russland. Er schreibt seine 5. Sinfonie, die ‹Schicksals-Sinfonie› deren Besonderheit ein Leitthema ist, das sich von Beginn an unaufhaltsam durch alle vier Sätze zieht.


Mittwoch, 26. Juni 19:30
Musical Theater Basel




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