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Für den exquisiten Musikgeschmack: 8 Konzerte am Mittwoch.

Mi 09.09.20
Duell

Sinfonieorchester Basel

Patricia Kopatchinskaja, Violine

Pekka Kuusisto, Violine

Ivor Bolton, Leitung


Rolf Liebermann:

Geigy Festival Concerto. Eine Phantasie über Basler Themen für Basler Trommel und grosses Orchester

Helena Winkelman:

Gemini, Konzert für zwei Violinen und Orchester (Uraufführung), Auftragswerk des Sinfonieorchesters Basel

Johannes Brahms:

Sinfonie Nr. 1 c-Moll, op. 68


18.30 Uhr: Kozerteinführung mit Helena Winkelman (Composer in Residence) und Hans-Georg Hofmann


Mit einer fasnächtlichen Phantasie für Basler Trommel und grosses Orchester testen wir zum Saisonstart die Akustik des wiedereröffneten Stadtcasinos. Rolf Liebermann komponierte sein Geigy Festival Concerto 1958 in Erinnerung an Johann Rudolf Geigy-Gemuseus, der 1758 in Basel erstmals ein Unternehmen gegründet hatte, das mit «Materialien, Chemikalien, Farbstoffen» zu handeln begann.

Die in Basel lebende Geigerin und Komponistin Helena Winkelman vereint in ihrem Auftragswerk Gemini buchstäblich zwei ganz unterschiedliche Typen des Violinspiels. Die barfuss spielende Patricia Kopatchinskaja trifft auf den finnischen Geigenbarden Pekka Kuusisto.

Johannes Brahms machte auf seinen Reisen in das Berner Oberland immer wieder auch halt in Basel. Seine 1. Sinfonie wurde 1876 im Eröffnungsjahr des Stadtcasinos uraufgeführt. 21 Jahre lang hatte Brahms an seinem sinfonischen Erstling komponiert. Verglichen damit sind vier Jahre Casino-Umbau nicht mehr als eine Fussnote in der Musikgeschichte.


Mittwoch, 09. September 19:30
Stadtcasino Basel

Verwaltung Stadtcasino
Steinenberg 14
4051 Basel

T +41 61 273 73 73

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Mi 04.11.20
Zarathustra

Sinfonieorchester Basel

Lucas & Arthur Jussen, Klavier

Erik Nielsen, Leitung


Richard Strauss:

Also sprach Zarathustra, op. 30, TrV 176

Bohuslav Martinů:

Konzert für zwei Klaviere und Orchester, H 292

Maurice Ravel:

Boléro


18:30 Uhr: Konzerteinführung mit Benjamin Herzog


Als 24-Jähriger kommt Friedrich Nietzsche 1869 nach Basel, frisch berufen als Professor für klassische Philologie. Zehn Jahre später verlässt er «seelenkrank» und auf eigenen Wunsch die Stadt. Auf 1800m Höhe, im Engadiner Dorf Sils Maria findet Nietzsche vorübergehend seine Ideallandschaft. «Das Genie ist bedingt durch trockne Luft, durch reinen Himmel», definiert er und schreibt wie im Rausch seinen Bestseller Also sprach Zarathustra, den Richard Strauss in jugendlicher Begeisterung vertont.

Voller Energie ist auch Martinůs Konzert für zwei Klaviere und Orchester, über dessen explosive Wirkung der Martinů-Biograf James Rybka schrieb: «Er setzt die Klaviere wie einander bekämpfende Kampfflugzeuge ein, um im Finale einen Wirbelsturm der Aufregung zu erzeugen.»

Ravel bemerkte über sein erfolgreichstes Werk gegenüber seinem Kollegen Arthur Honegger: «Ich habe nur ein Meisterwerk gemacht, das ist der Boléro; leider enthält er keine Musik.» Ganz unrecht hat er nicht: Ein einziges rhythmisches Modell in 15 Minuten 169 Mal wiederholt. Die ekstatische Wucht, die daraus entsteht, ist einzigartig.


Mittwoch, 04. November 19:30
Stadtcasino Basel

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Mi 02.12.20
Schöpfung

Sinfonieorchester Basel

Christina Landshamer, Sopran

Mauro Peter, Tenor

Florian Boesch, Bassbariton

La Cetra Vokalensemble

Ivor Bolton, Leitung


Joseph Haydn:

Die Schöpfung, Hob. XXI:2


18:30 Uhr: Konzerteinführung mit Leander Hotaki und Hans-Georg Hofmann


Das Oratorium Die Schöpfung stellt nicht allein einen entscheidenden Höhepunkt in der kompositorischen Laufbahn Joseph Haydns dar, sondern markiert gleichzeitig eine massstabsetzende Zäsur in der Geschichte des Oratoriums überhaupt. An der Wende zum 19. Jahrhundert brach Haydn mit der traditionellen Vorherrschaft der Arien, räumte dem Chor eine deutlich grössere Bedeutung ein und ebnete so den Weg zu einem neuen Chor-Oratorium – eine der massgeblichen Säulen des aufstrebenden bürgerlichen Konzertlebens. Die Handlung ist nach Händel’schem Vorbild dreigeteilt. Der erste Teil schildert mit der Erschaffung der Erde, der Pflanzen und des Firmaments die ersten vier Tage der Schöpfung, im zweiten Teil kommen die Geschöpfe hinzu. Der dritte Teil thematisiert das Leben der ersten Menschen Adam und Eva und gipfelt – und mit ihm das gesamte Oratorium – in zwei abschliessenden grossen Lob- und Dankes-Chören. Der Text, nach einem englischen Original übersetzt vom Präfekten der Wiener Hofbibliothek Baron van Swieten, vereint die Prosatexte der Schöpfungsgeschichte in der Übersetzung der Luther-Bibel mit betrachtenden und kommentierenden Auszügen aus John Miltons Paradise Lost. Wir möchten die Aufführung dieses Werks zum Anlass nehmen, unser erstes klimaneutrales Konzert zu veranstalten.


Mittwoch, 02. Dezember 19:30
Stadtcasino Basel

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Mi 03.02.21
Solmidable

Sinfonieorchester Basel

Sol Gabetta, Violoncello

Ivor Bolton, Leitung


Camille Saint-Saëns:

Le Rouet d'Emphale, op. 31

Helena Winkelman:

Goblins (Uraufführung), Auftragswerk des Sinfonieorchesters Basel

Camille Saint-Saëns:

Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 d-Moll, op. 119

Camille Saint-Saëns:

Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-Moll, op. 33

Domenico Melchiorre:

Sphaira, Auftragswerk des Sinfonieorchesters Basel

Camille Saint-Saëns:

Bacchanale aus Samson et Dalila


18:30 Uhr: Konzerteinführung mit Benjamin Herzog und Alain Claude Sulzer


Hochbetagt ist Camille Saint-Saëns – der auch mehrfach im Stadtcasino Basel auftrat – als er 1921 mit 86 Jahren stirbt. Hinter ihm liegt ein bewegtes Leben. Er verliert bereits als Baby seinen Vater. Als Wunderkind tritt er in die Musikwelt ein. Später als Erwachsener sterben seine beiden kleinen Söhne. Nach dem Tod seiner Mutter kurz darauf löst er seine Wohnung in Paris auf, verschenkt und verkauft seine Möbel und taucht ab. Fünfzehn Jahre verbringt er im Reisefieber in Schiffskajüten und Zugabteilen. Er reist von Nordafrika bis nach China, von Russland bis nach Amerika − und komponiert.

Einen kleinen Einblick in das bekannte wie das unbekanntere sinfonische Schaffen Saint-Saëns’ möchten wir Ihnen als Hommage an einen grossartigen Komponisten zur 100. Wiederkehr seines Todestags vermitteln. Sol Gabetta wird seine beiden Cellokonzerte zur Aufführung bringen. Für kräftige Kontraste zu Saint-Saëns’ Klangwelten werden zwei Auftragswerke für unser Schlagzeugensemble sorgen.


Mittwoch, 03. Februar 19:30
Stadtcasino Basel

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Mi 10.03.21
Harmonie

Sinfonieorchester Basel

Anna Vinnitskaya, Klavier

Marek Janowski, Leitung


Paul Hindemith:

Die Harmonie der Welt

Sergei Rachmaninow:

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll, op. 30


18:30 Uhr: Konzerteinführung mit Benjamin Herzog


Paul Hindemiths Pläne zu einer Oper über das Leben und Wirken des Astronomen und Mathematikers Johannes Kepler (1571–1630) reichen in die 1930er-Jahre zurück. Sie wurden jedoch erst 1949 wieder aufgenommen, als Paul Sacher ihn um ein neues Werk zum 25-jährigen Bestehen des Basler Kammerorchesters bat. Die Sinfonie Die Harmonie der Welt, deren Titel auf Keplers 1619 veröffentlichte Schrift Harmonice mundi verweist, wurde 1952 in Basel uraufgeführt.

Das 3. Klavierkonzert von Rachmaninow ist für Pianistinnen und Pianisten so etwas wie ein Achttausender für Bergsteigende: die Todeszone der Virtuosität. Doch das Werk ist kein oberflächlicher Tastenzauber! Die kühle Eleganz der Melodien, die raffinierten Harmonien und die originelle Verflechtung der Stimmen machen das Stück zu einer mitreissenden musikalischen Offenbarung. Wir freuen uns auf das Debüt der russischen Ausnahmepianisten Anna Vinnitskaya und die Rückkehr von Marek Janowski.


Mittwoch, 10. März 19:30
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Mi 14.04.21
Mandarin

Sinfonieorchester Basel

Emmanuel Tjeknavorian, Violine

Kian Soltani, Violoncello

Ben Gernon, Leitung


Richard Wagner:

Ouvertüre zu Tannhäuser, WWV 70

Johannes Brahms:

Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll, op. 102

Zoltán Kodály:

Tänze aus Galanta

Béla Bartók:

Der wunderbare Mandarin, Suite, Sz 73, BB 82


18:30 Uhr: Konzerteinführung mit Emmanuel Tjeknavorian, Kian Soltani und Hans-Georg Hofmann


Gleich drei Newcomer erobern in diesem Konzert die Bühne des Musiksaals. Der 23-jährige Emmanuel Tjeknavorian, Wiener mit armenischen Wurzeln, tourt durch die grossen europäischen Konzertsäle, seit er 2015 Preisträger beim internationalen Sibelius-Wettbewerb war. Kian Soltani hat an der Musikakademie in Basel studiert und ist unter anderem gefragter Kammermusikpartner von Daniel Barenboim. Unter der Leitung von Ben Gernon stehen zwei Skandalstücke von Wagner und Bartók auf dem Programm, sie umrahmen das Doppelkonzert von Brahms und die Tänze aus Galanta von Kodály. Gernon war Schüler von Sir Colin Davis und Assistent von Gustavo Dudamel beim Los Angeles Philharmonic. 2013 hatte Gernon den ‹Young Conductors Award› der Salzburger Festspiele gewonnen, und kürzlich wurde er als einer der jüngsten Dirigenten in der Geschichte des BBC Philharmonic dessen Principal Guest Conductor.


Mittwoch, 14. April 19:30
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Mi 05.05.21
Leningrad

Sinfonieorchester Basel

Vadim Gluzman, Violine

Aziz Shokhakimov, Leitung


Sergei Prokofiew:

Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-Moll, op. 63

Dmitri Schostakowitsch:

Sinfonie Nr. 7 C-Dur, Leningrader Sinfonie, op. 60


18:30 Uhr: Konzerteinführung mit Michail Schischkin und Hans-Georg Hofmann


«So jedenfalls klingt in meinen Ohren Krieg», hat der Komponist Dmitri Schostakowitsch über den 1. Satz seiner 7. Sinfonie gesagt. Sie ist kein Soundtrack für ein martialisches Videospiel, sondern eine Musik, geprägt von einem echten Krieg. Entstanden ist sie 1941, als Schostakowitschs Heimatstadt Leningrad von der deutschen Wehrmacht belagert wurde. Schostakowitsch aber schrieb keine heroische Schlachtensinfonie, im Gegenteil: Es wurde ein Werk, das die Tragik und Unmenschlichkeit eines Kriegs in Töne fasste. Radikal und brutal kann diese Musik klingen, aber auch verzweifelt und grotesk.

Aus einer glücklicheren Welt kommt dagegen das 2. Violinkonzert von Prokofjew, das noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und den stalinistischen Terrorzeiten komponiert wurde. Der Geiger Vadim Gluzman übernimmt den Solopart und möchte diese Aufführung dem grossen Geiger Isaac Stern widmen, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre.


Mittwoch, 05. Mai 19:30
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Mi 23.06.21
Paradisum

Sinfonieorchester Basel

Huw Morgan, Trompete

Immanuel Richter, Trompete

Katja Stuber, Sopran

Benjamin Appl, Bariton

Balthasar-Neumann-Chor

Ivor Bolton, Leitung


Camille Saint-Saëns:

La Jeunesse d'Hercule, op. 50

David Philip Hefti:

Konzert für zwei Trompeten und grosses Orchester (Uraufführung), Auftragswerk des Sinfonieorchesters Basel

Camille Saint-Saëns:

Danse macabre, op. 40

Gabriel Fauré:

Messe de Requiem, op. 48


18:30 Uhr: Konzerteinführung mit David Philip Hefti und Hans-Georg Hofmann


La Jeunesse d’Hercule von Saint-Saëns erzählt davon, wie Herakles sich am Anfang seines Lebens zwischen zwei Wegen entscheiden muss: demjenigen der Lebensfreude oder demjenigen der Tugend. Den Verführungskünsten der Nymphen und Bacchantinnen gegenüber unempfänglich, macht der Held sich auf seinen Lebensweg voller Kämpfe und Herausforderungen, an dessen Ende ihm durch die Flammen des Scheiterhaufens als Lohn die Unsterblichkeit winkt. Der Totentanz Danse macabre des gleichen Komponisten erinnert uns dagegen auf ganz besondere Weise an die Vergänglichkeit des Lebens.

Der in Basel wohnhafte David Philip Hefti wird sich in seinem Doppelkonzert für zwei Trompeten nicht nur mit dem heroischen und martialischen Klang des Instruments auseinandersetzen.

Der Tod als Erlösung und Eintritt ins Paradies: Dies ist die Grundhaltung von Gabriel Faurés Messe de Requiem. In der gesamten Musikliteratur gibt es kein anderes Requiem mit einer derart versöhnlichen und optimistischen Behandlung des Themas ‹Tod›. Das 1887 entstandene Werk ist, nach Faurés eigener Aussage, «vom menschlichen Vertrauen in die Ewigkeit beherrscht».


Mittwoch, 23. Juni 19:30
Stadtcasino Basel

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Saalplan Musiksaal Stadtcasino Basel - Parkett
Saalplan Musiksaal Stadtcasino Basel - Balkon


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