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Do 23.01.20
Femmes fatales

Sinfonieorchester Basel
Alice Sara Ott,
Klavier
Michał Nesterowicz, Leitung


Wojciech Kilar: Orawa für Streichorchester

Joseph Haydn: Konzert für Klavier (Cembalo) und Orchester D-Dur, Hob. XVIII:11

Georges Bizet: Ausschnitte aus den Suiten L’Arlésienne und Carmen


18.30 Uhr: Konzerteinführung im Foyer des Theater Basel


Joseph Haydns Klavierkonzerte haben heute einen schweren Stand, stets bleiben sie im Schatten der Werke von Carl Philipp Emanuel Bach und Wolfgang Amadé Mozart. Ganz anders jedoch steht es um das D-Dur- Konzert, das mit seinem Rondo all' Ungarese nahezu zum Hit geworden ist.

Dass Georges Bizets Oper Carmen bei ihrer Uraufführung in Paris floppte, kann man sich heute kaum vorstellen. Schuld war nicht die Musik, sondern das für damalige Verhältnisse brisante Libretto. Bizet, so scheint es, hatte einen Hang zu tragischen Frauenfiguren. Carmen treibt die Männer reihenweise in den Wahnsinn, behält aber lieber ihre Freiheit, während in L’Arlésienne ein Bauernjunge von der unerfüllten Liebe zu einem Mädchen in den Tod getrieben wird. Bei seinem Werk Orawa dachte der polnische Komponist Wojciech Kilar an den gleichnamigen Fluss und die Berge in den Karpaten – eine Art Pastorale für Streicher aus dem späten 20. Jahrhundert. Eine Reise durch osteuropäische, spanische und französische Klänge mit der deutsch-japanischen Pianistin Alice Sara Ott und unter der Leitung von Michał Nesterowicz.


Donnerstag, 23. Januar 19:30
Theater Basel

Theater Basel
Elisabethenstr. 16

CH-4051 Basel

Zentrale
T+41(61) 295 11 00

Website

Theater Basel
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Alice Sara Ott

Do 12.03.20
Sinfonia domestica

Sinfonieorchester Basel
Arabella Steinbacher,
Violine
Marek Janowski, Leitung


Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für Violine und Orchester e-Moll, op. 64 

Richard StraussSinfonia domestica, op. 53, TrV 209


18.30 Uhr: Konzerteinführung im FOyer 1. Stock des Musical Theaters Basel (nicht rollstuhlgängig)


Im Zeitalter von Social Media schickt so mancher Künstler oder manche Politikerin noch kurz vor dem Auftritt private Befindlichkeiten ins weltweite Netz. Die musikalische Selbstdarstellung des Komponisten Richard Strauss in seiner Sinfonia domestica scheint deshalb heute eigentlich kaum noch von Brisanz zu sein. «Mein Heim. Ein sinfonisches Selbst- und Familienportrait», nannte Strauss das Werk zunächst. Später wurde daraus der akademisch nüchterne Kurztitel Sinfonia domestica. Seine Kritiker rieben sich lange Zeit
an der «extrovertierten Haltung des Komponisten», Privates mittels Musik öffentlich zu machen. Tatsächlich hat es diese Sinfonie heute nicht einfach, zur Aufführung zu gelangen. Das liegt aber wohl eher an ihrer opulenten Orchesterbesetzung und den besonders hohen spieltechnischen Anforderungen der zahlreichen Soli im Orchester. In 15 Proben erarbeitete Richard Strauss die Uraufführung mit den New Yorker Philharmonikern. Gelingt eine Aufführung, so wird man fasziniert sein von der Fülle an musikalischen Ideen, der Entwicklung und an den orchestralen Klangfarben einer grandiosen Instrumentierung.

Als «strahlende Geigenkönigin» hat die Süddeutsche Zeitung kürzlich Arabella Steinbacher bezeichnet. Unter der Leitung von Marek Janowski wird sie mit Mendelssohns Violinkonzert in Basel debütieren.


Donnerstag, 12. März 19:30
Musical Theater Basel

Feldbergstrasse 151
4058 Basel

T +41 61 699 88 99

website

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Arabella Steinbacher

Do 07.05.20
Golden Hollywood

Sinfonieorchester Basel

John Wilson, Leitung


Alfred Newman: Fox Fanfare

Erich Wolfgang Korngold: Kings Row, Main Title
David Raksin: Laura

Bernard Herrmann: Psycho, Suite for Strings

Erich Wolfgang Korngold: The Adventures of Robin Hood
Jerome Moross: The Big Country, Main Title
Max Steiner: Gone with the Wind, Suite

Franz Waxman: A Place in the Sun, Suite

Scott Bradley: Tom and Jerry at MGM

Miklós Rózsa: Parade of the Charioteers aus Ben Hur


18:30 Uhr: Konzerteinführung im Foyer 1. Stock des Musical Theaters Basel (nicht rollstuhlgängig)


Kaum ein anderer Ort verkörpert den amerikanischen Traum ‹vom Tellerwäscher zum Millionär› stärker als Hollywood. Mit der erstmaligen Verschmelzung von Film und Musical brach im Los Angeles der 1920er Jahre ein goldenes Zeitalter an. Der britische Dirigent John Wilson hat im Verlauf der letzten Jahre zahlreiche Partituren aus dieser Phase des amerikanischen Films, die noch bis 1960 andauerte, gerettet und liebevoll restauriert. In diesem Konzert wird er jedoch nicht wie gewohnt sein weltbekanntes John Wilson Orchestra leiten, mit dem er regelmässig bei den BBC Proms gastiert, sondern das Sinfonieorchester Basel zum ‹Swingen› bringen. Neben den Melodien aus grossen Filmklassikern wie Vom Winde verweht, Psycho und Ben Hur dürfen auch Tom und Jerry nicht fehlen.


Donnerstag, 07. Mai 19:30
Musical Theater Basel

Feldbergstrasse 151
4058 Basel

T +41 61 699 88 99

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Gene Tierney

Do 18.06.20
Bruckner+ Gubaidulina

Sinfonieorchester Basel

Sebastian Bohren, Violine
Ivor Bolton, Leitung


Sofia Gubaidulina: Offertorium, Konzert für Violine und Orchester
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll, WAB 109 (Fragment)


18.30 Uhr: Konzerteinführung in der Allgemeinen Lesegesellschaft Basel


«Ich habe auf Erden meine Schuldigkeit getan; ich tat, was ich konnte.» Schon zehn Jahre vor seinem Tod hatte Anton Bruckner geahnt, dass die 9. Sinfonie, wie schon bei Ludwig van Beethoven, seine letzte sein würde. Und dennoch hegte er den inständigen Wunsch, die Neunte zu vollenden. Tragischerweise ist sie ein «dem lieben Gott» gewidmetes Fragment geblieben. Mit der Aufführung der 9. Sinfonie findet
der vierjährige ‹Bruckner+- Zyklus› des Sinfonieorchesters Basel im Basler Münster seinen Abschluss.

Insbesondere der tiefe Glaube verbindet Sofia Gubaidulina, die vom Islam zum Christentum konvertierte, mit Anton Bruckner. Die russische Komponistin, deren Gesamtwerk sich heute
in der Paul Sacher Stiftung befindet, war im sozialistischen Staat verfemt. Das Violinkonzert Offertorium öffnete ihr nach seiner Uraufführung in Wien 1981 den Weg durch den eisernen Vorhang in den Westen und schliesslich in die ganze Welt. Der junge Schweizer Geiger Sebastian Bohren gibt mit einem der bedeutendsten Violinkonzerte der Gegenwart sein Debüt beim Sinfonieorchester Basel.


Donnerstag, 18. Juni 19:30
Basler Münster

Münstersekretariat 

Rittergasse 1
4051 Basel
T +41 61 277 45 59
sekretariat.muenster@erk-bs.ch

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Anton Bruckner




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