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Studi Wahl-Abo Donnerstag (4 Konzerte)

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Do 18.11.21
SPÄTWERK

Sinfonieorchester Basel

Oliver Schnyder, Klavier

Michail Jurowski, Leitung


Ludwig van Beethoven (1770−1827):

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur, Emperor Concerto, op. 73 (1810)

Dmitri Schostakowitsch (1906−1975):

Sinfonie Nr. 15 A-Dur, op. 141 (1971)


18.30 Uhr: Konzerteinführung mit dem Autor Michail Schischkin, Oliver Schnyder und Hans-Georg Hofmann

Bitte beachten Sie, dass alle öffentlichen Veranstaltungen im Stadtcasino Basel unter Anwendung des COVID-Zertifikates stattfinden (geimpft, genesen, getestet). Wir bitten Sie deshalb, Ihr Zertifikat sowie Ihren Personalausweis/ID beim Eingang vorzuweisen. Die Zertifikatspflicht gilt für Personen ab 16 Jahren.


Spätwerke haben oft die Aura des Rätselhaften. Die letzte Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch hält musikalisch Rückschau auf ein bewegtes Leben voller Extreme. Allerdings verbinden sich heitere Kindheitserinnerungen mit traumatischen Erfahrungen der Stalin-Diktatur auf verschlüsselte Weise. Musikalische Zitate von Rossini bis Wagner treffen auf Themen aus dem eigenen Œuvre, um durch die Maske der anderen die eigenen Gedanken zum Ausdruck zu bringen. Schostakowitschs Credo: «Meine Musik sagt eigentlich alles. Es braucht keine historischen oder hysterischen Kommentare. So gesehen ist jedes Wort über sie eigentlich unwichtig.»

Ludwig van Beethovens 5. Klavierkonzert ist zwar kein Spätwerk. Aber es war sein letztes Klavierkonzert und zugleich das erste, bei dem er nicht mehr als Solist die Uraufführung spielte. Beethoven war bereits taub und schuf ein Meisterwerk voller Pathos und neuer Formen.


Donnerstag, 18. November 19:30
Stadtcasino Basel

Stadtcasino Basel
Konzertgasse 1
4051 Basel

T +41 61 226 36 00

Website

 

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Do 09.12.21
ERFÜLLUNG

Sinfonieorchester Basel

Basler Gesangverein

Knabenkantorei Basel

Maya Boog, Sopran

Eva Vogel, Mezzosopran

Mauro Peter, Tenor

Michael Nagy, Bariton

Christian Schmitt, Orgel

Duncan Ward, Leitung


Hans Huber (1852−1921):

Weissagung und Erfüllung, Oratorium (1913)

Samuel Barber (1910-1981):

Toccata Festiva (1960)


Entdeckerprogramm ab 17.30 Uhr. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Musikwissenschaft der Universität Basel.

Bitte beachten Sie, dass alle öffentlichen Veranstaltungen im Stadtcasino Basel unter Anwendung des COVID-Zertifikates stattfinden (geimpft, genesen, getestet). Wir bitten Sie deshalb, Ihr Zertifikat sowie Ihren Personalausweis/ID beim Eingang vorzuweisen. Die Zertifikatspflicht gilt für Personen ab 16 Jahren.


Dem Motto dieser Saison ‹Herkunft› entsprechend kommt mit Hans Hubers Oratorium Weissagung und Erfüllung ein Werk zur Aufführung, dessen Entstehungs- und Aufführungsgeschichte eng mit der Stadt Basel verbunden ist. Vor 108 Jahren, im Dezember 1913, fand die Basler Uraufführung des Werks unter Mitwirkung des damaligen Basler Sinfonieorchesters und des Basler Gesangvereins statt. Widmungsträger des Oratoriums sind Elisabeth und Paul Speiser-Sarasin, die als Freunde und Mäzene tief mit Hans Huber verbunden waren. Elisabeth war Hubers Klavierschülerin, und bei den Salonmusiken im Hause Speiser-Sarasin wurden nicht selten vierhändige Werke für Klavier des Komponisten uraufgeführt. Zu Ehren des Schweizer Komponisten, der vierzig Jahre in Basel lebte, ist der im Stadtcasino Basel an den Musiksaal grenzende Hans Huber-Saal benannt. Das Konzert findet im Rahmen eines Entdeckerprogramms statt, dessen Ablauf vorab im Programm-Magazin bekannt gegeben wird.


Donnerstag, 09. Dezember 19:30
Stadtcasino Basel

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Konzertgasse 1
4051 Basel

T +41 61 226 36 00

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Do 13.01.22
TURTELEI

Sinfonieorchester Basel

Isabelle Faust, Violine

Antoine Tamestit, Viola

Alasdair Kent, Tenor

Ivor Bolton, Leitung


Benjamin Britten (1913−1976):

Matinées Musicales, op. 24 (1941)

Wolfgang Amadé Mozart (1756−1791):

Sinfonia Concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur, KV 364 (1779)

Benjamin Britten (1913−1976):

Sinfonische Suite aus Gloriana, op. 53a (1953)


18.30 Uhr: Konzerteinführung mit Isabelle Faust, Antoine Tamestit und Hans-Georg Hofmann

Bitte beachten Sie, dass alle öffentlichen Veranstaltungen im Stadtcasino Basel unter Anwendung des COVID-Zertifikates stattfinden (geimpft, genesen, getestet). Wir bitten Sie deshalb, Ihr Zertifikat sowie Ihren Personalausweis/ID beim Eingang vorzuweisen. Die Zertifikatspflicht gilt für Personen ab 16 Jahren.


Tänzerische Dialoge und subtile Zärtlichkeit bilden das Zentrum dieses Konzerts. Brittens Orchestersuite Matinées Musicales orientiert sich dabei an den humorvollen und lebendigen Melodien des italienischen Melodramatikers Rossini, die Britten bereits 1935 auch für die Vertonung des Ballettfilms The Tocher verwendet hatte. Das tänzerische Element ist sowohl in Brittens Suite als auch in Mozarts Sinfonia Concertante zu finden – so wurden beide Werke bereits in den 1940er-Jahren vom amerikanischen Choreografen George Balanchine für das ‹American Ballett› arrangiert.

Die Sinfonische Suite aus Brittens Oper Gloriana, ein Auftragswerk zur Krönung der britischen Queen Elizabeth II im Jahr 1953, verbindet das Rhythmische und das Lyrische. Sie beginnt mit spannungsreicher Turniermusik, welche die Oper eröffnet, es folgen ein eindringliches Lautenlied sowie energische Hoftänze, bevor die Suite mit der Musik des Epilogs der Oper endet.


Donnerstag, 13. Januar 19:30
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Do 07.04.22
SEELENTROST

Sinfonieorchester Basel

MDR-Rundfunkchor

Christina Landshamer, Sopran

Liviu Holender, Bariton

Marek Janowski, Leitung


Johannes Brahms (1833−1897):

Ein deutsches Requiem für zwei Solostimmen, Chor und Orchester, op. 45 (1868)


18.30 Uhr: Konzerteinführung mit Benjamin Herzog

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Von Robert Schumann wurde er mit nur zwanzig Jahren zum musikalischen Messias gekrönt, doch Brahms selbst bevorzugte die Besinnung auf das Menschliche in der Kunst. 1868 schrieb er seine grosse «musikalische Seligpreisung der Leidtragenden». Das Werk komponierte der religiöse Freigeist in einer Phase starker Zweifel an der Institution Kirche. Entstanden ist keine Begräbnismusik, sondern ein Werk zum Trost für die Lebenden, das die immerwährende Frage zum Verhältnis von Vergänglichkeit und Ewigkeit aufwirft.

Nach Aufführungen in Genf, Bergamo und Aix-en-Provence wird das tief berührende Werk mit dem Sinfonieorchester Basel, dem MDR-Rundfunkchor und unter der Leitung von Marek Janowski nun endlich auch im Stadtcasino Basel zu hören sein.


Donnerstag, 07. April 19:30
Stadtcasino Basel

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Do 19.05.22
BEFREIUNG

Sinfonieorchester Basel

Christiane Karg, Sopran

Ivor Bolton, Leitung


Engelbert Humperdinck (1854−1921):

Ouvertüre zu Die Heirat wider Willen (1905)

Gustav Mahler (1860−1911):

Lieder aus Des Knaben Wunderhorn (1892/96)

Franz Schubert (1797−1828):

Sinfonie Nr. 8 C-Dur, Die Grosse, D 944 (1828)


18.30 Uhr: Konzerteinführung mit Benjamin Herzog

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Befreiung durch Zwangsheirat? In Humperdincks komischer Oper Die Heirat wider Willen verwickelt Protagonistin Luise ihr Umfeld in allerlei Ränkespiele, die letztlich aber zu zwei glücklichen Ehen führen. Das feministisch anmutende Libretto schrieb Humperdincks Frau Hedwig in Anlehnung an Alexandre Dumas’ Les demoiselles de Saint Cyr.

Auf Grundlage der Volksliedsammlung Des Knaben Wunderhorn von Achim von Arnim und Clemens Brentano schuf Mahler über viele Jahre einen musikalischen Kosmos, der alle Facetten des menschlichen Lebens enthält. Die balladenhaft-humoristischen Orchesterlieder sind unabhängig von der Stimmlage geschlechtsneutral gedacht und lassen sich frei kombinieren.

Franz Schubert trug Ludwig van Beethoven 1827 im wahrsten Sinne des Wortes als Fackelträger zu Grabe. Beethoven hatte die Messlatte für die Gattung der Sinfonie hoch gelegt, doch Schubert gelang es, sich mit einem letzten Geniestreich aus dem Schatten des ‹Titanen› zu befreien. Mit seiner Grossen, der Sinfonie in C-Dur, beschritt er einen neuen sinfonischen Weg und besann sich mit volksliedhaften Episoden zugleich auf musikalische Traditionen.


Donnerstag, 19. Mai 19:30
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Do 23.06.22
AUFBRUCH

Sinfonieorchester Basel

Steven Isserlis, Violoncello

Jukka-Pekka Saraste, Leitung


William Walton (1902−1983):

Konzert für Violoncello und Orchester (1957)

Gustav Mahler (1860−1911):

Sinfonie Nr. 1 D-Dur (1888)


18.30 Uhr: Konzerteinführung mit Hans-Georg Hofmann

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Das Cellokonzert war das dritte und letzte Solokonzert, das William Walton für ein Streichinstrument schrieb. Der Auftrag für das melancholische Spätwerk kam vom Cellisten Gregor Piatigorsky. Dieser hatte als Jugendlicher die abenteuerliche Flucht aus Russland in ein neues Leben gewagt und es später aus der Obdachlosigkeit zum Solo-Cellisten der Berliner Philharmoniker gebracht. Das Cellokonzert entstand im engen Austausch der beiden Freunde.

Glaubt man Schönbergs Urteil über Mahler als Sinfoniker, so ist «eigentlich schon in der ersten Symphonie alles da, was ihn charakterisieren wird; hier schon klingt seine Lebensmelodie an, die er zur höchsten Entfaltung bringt: Die Hingabe an die Natur und Todesgedanken». Titan hatte Mahler seinen Erstling zunächst getauft – ein Loblied auf die gesamte Schöpfung, das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Der Komponist schreibt im ursprünglichen Programm vom «Erwachen der Natur aus langem Winterschlaf», vom «Frühling ohne Ende» und vom Fortgang des Lebens «in vollen Segeln». Beim damaligen Konzertpublikum stiess Mahlers Aufbruch in eine neue Ära der Sinfonie jedoch auf Unverständnis.


Donnerstag, 23. Juni 19:30
Stadtcasino Basel

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Konzertgasse 1
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