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Wählen Sie bitte 4 aus den folgenden 5 Konzerten aus:

Do 22.11.18
Liberté

Sinfonieorchester Basel
Nelson Goerner
, Klavier
Michał Nesterowicz, Leitung


Krzysztof Penderecki: Agnus Dei aus Polnisches Requiem, Fassung für Streichorchester von Boris Pergamenschikow
Frédéric Chopin: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-Moll, op. 11
Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 2 D-Dur, op. 43


18:30 Uhr: Konzerteinführung im Foyer des Theater Basel

Das Programm-Magazin auf issuu.


Was verbindet Polen und Finnland miteinander? Beide haben vor etwa hundert Jahren ihre Unabhängigkeit erhalten. In der Folge des Ersten Weltkriegs errang Polen erstmals nach der 3. Teilung 1795 wieder seine Eigenstaatlichkeit. Die kaiserlichen Teilungsmächte Russland, das Habsburger und das Deutsche Reich zerfielen, hatten verloren oder befanden sich mitten im Bürgerkrieg. Von den Auswirkungen der Oktoberrevolution 1917 auf das russische Imperium profitierte auch Finnland, das sich nicht nur aus den Fesseln der russischen, sondern auch der schwedischen Besetzung befreien konnte. Für die Polen war und ist Frédéric Chopin ein Nationalheld, eine Ikone. Dass er die zweite Hälfte seines Lebens in Frankreich verbrachte und in Paris begraben liegt, tut nichts zur Sache. Schliesslich ruht sein Herz in der Warschauer Kreuzkirche. Seit 1927 findet in Warschau der Internationale Chopin-Wettbewerb statt, ein nationales Grossereignis. Für die Finnen nimmt die Rolle des Nationalhelden Jean Sibelius ein, der allerdings seine Heimat kaum verliess. Seine 2. Sinfonie wird heute wegen ihres kämpferischen Finales in Finnland gern als ‹Sinfonie der Unabhängigkeit› bezeichnet. Ob das auch der Intention des Komponisten entspricht, ist bis heute nicht geklärt. Zahlreiche politisch-gesellschaftliche Bezüge finden sich im Polnischen Requiem von Krzysztof Penderecki. Das Agnus Dei ist Stefan Kardinal Wyszynski gewidmet, einem Symbolträger für den geistlichen Widerstand gegen das kommunistische Regime Polens.


Donnerstag, 22. November 19:30
Theater Basel, Grosse Bühne

Do 06.12.18
Fantastisch

Sinfonieorchester Basel
Martin Fröst,
Klarinette
Ivor Bolton, Leitung


Luigi Boccherini/Luciano Berio: Quattro versioni originali della Ritirata Notturna di Madrid di L. Boccherini
Wolfgang Amadé Mozart/Luciano Berio: Variazione sull’aria di Papageno
Wolfgang Amadé Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur, KV 622
Hector Berlioz: Symphonie fantastique, op. 14


18.30 Uhr: Konzerteinführung im Foyer 1. Stock des Musical Theater Basel


Wenige Tage vor Weihnachten bescheren wir Ihnen ein Musikerlebnis der besonderen Art: Fantastisches, Unheimliches und Wunderbares treffen aufeinander. Wir beginnen mit der Beschreibung einer Nacht in Madrid. Spukha_ wird die zapfenstreichblasende Madrider Nachtwache an uns vorbeiziehen. Luigi Boccherini komponierte diese nächtliche Klangkulisse seiner Wahlheimat Madrid ursprünglich für ein Streichquintett, und Luciano Berio hat sie für Orchester bearbeitet. In die Welt des Wunderbaren versetzt uns Wolfgang Amadé Mozarts Klarinettenkonzert. Berios Variationen auf die Arie des Papageno aus Mozarts Zauberflöte führt zuvor in die Welt der Wundertöne. In der Symphonie fantastique von Hector Berlioz bringt uns das Zusammenprallen von Wunderbarem mit dem Unheimlichen und Fantastischen auf einen atemberaubenden Parcours zwischen Traum und Realität. Sie ist eine exzessive Partitur, die musikalische Nachzeichnung eines Drogenrausches. Gleichwohl ist die Symphonie fantastique ein einmalig kunstvoll konstruiertes Werk, in dem der Komponist auf virtuose und innovative Weise die Instrumente seiner Zeit einsetzt.


Donnerstag, 06. Dezember 19:30
Musical Theater Basel

Do 28.02.19
Liebestod in Amerika

Sinfonieorchester Basel
Leonidas Kavakos,
Violine
Erik Nielsen, Leitung


Richard Wagner: Prelude und Liebestod aus Tristan und Isolde, WWV 90
Wolfgang Amadé Mozart: Konzert für Violine und Orchester Nr. 5 A-Dur, KV 219, Alla turca
Charles Ives: Sinfonie Nr. 2


18:30 Uhr: Konzerteinführung im Foyer des Theater Basel


«Charles Ives hat den Kuchen aufgegessen, bevor die anderen überhaupt am Tisch platzgenommen haben», soll Igor Strawinsky über den 1874 geborenen amerikanischen Komponisten einmal gesagt haben. Gemeint war, dass der Komponist seiner Zeit weit voraus war. Auf den ersten Blick ist seine 2. Sinfonie ein Werk der Spätromantik ganz im Geiste von Johannes Brahms, Antonín Dvorák, Richard Wagner und Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Aber das melodische Material ist neu. Es enthält Zitate aus amerikanischen Kirchen- und Studentenliedern, übernimmt profane Gebrauchsmusik und populäre Stile und stellt den unantastbaren Werkbegriff gänzlich infrage. Das war revolutionär, blieb aber fast fünfzig Jahre ungehört. 1951 dirigierte Leonard Bernstein die Uraufführung in New York. Sie werden auch Anklänge an Wagners Tristan und Isolde entdecken können, dessen Vorspiel und Liebestod unser Konzert eröffnen wird. Von diesen beiden spätromantischen Werken eingebettet, wird der griechische Geiger Leonidas Kavakos Mozarts 5. Violinkonzert und dessen ‹türkisches› Finale interpretieren.


Donnerstag, 28. Februar 19:30
Theater Basel, Grosse Bühne

Do 04.04.19
Bruckner+ Bartók

Sinfonieorchester Basel
Antoine Tamestit,
Viola
Marek Janowski, Leitung


Béla Bartók: Konzert für Viola und Orchester op. posth. BB 128
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur, WAB 107


18.30 Uhr: Konzerteinführung in der Allgemeinen Lesegesellschaft


Liest man die zahlreichen Verrisse, die nach den Uraufführungen von Anton Bruckners Sinfonien auf den Komponisten regelrecht einschlugen, dann fragt man sich, wo er den langen Atem und die innere Zuversicht hernahm, weiter zu arbeiten. Komponieren bedeutete für Bruckner nicht nur Neues zu schaffen, sondern die bereits aufgeführten Werke nach den Kritiken zu überarbeiten. Es muss für Bruckner eine gewaltige Genugtuung gewesen sein, dass ihm bei der Uraufführung seiner Siebten endlich jener durchschlagende Erfolg beschieden war, den er sich zeit seines Lebens erho_ hatte. Selbst in Wien zeigte man sich begeistert, und Bruckner notierte: «Schon nach dem ersten Satze 5–6 stürmische Hervorrufe, und so gings fort, nach dem Finale endloser, stürmischer Enthusiasmus und Hervorrufe, Lorbeerkranz vom Wagner-Verein und Festtafel.» Kein Wunder also, dass die Siebte von den sonst obligatorischen ‹Verbesserungsvorschlägen› der Freunde verschont blieb und nur in einer einzigen Fassung existiert. Das + steht in diesem Konzert für Béla Bartóks Bratschenkonzert, dessen virtuoser Solopart ein Instrument ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt, das sonst eher in der zweiten Reihe wirkt und nicht selten unterschätzt wird. Wir freuen uns sehr auf das Basler Debüt des französischen Bratschisten Antoine Tamestit und die Rückkehr des Dirigenten Marek Janowski.


Donnerstag, 04. April 19:30
Basler Münster

Do 23.05.19
Bruckner+ Schmidt und Mahler

Sinfonieorchester Basel
Wiebke Lehmkuhl,
Alt
Andreas Liebig, Orgel
Ivor Bolton, Leitung


Franz Schmidt: Fuga Solemnis
Gustav Mahler: Kindertotenlieder
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 6 A-Dur,
WAB 106


18.30 Uhr: Konzerteinführung in der Allgemeinen Lesegesellschaft


Mit der 6. Sinfonie begab sich Anton Bruckner auf neue Wege: Seine «Keckste», wie er sie selbst nannte ist geprägt durch die Verwendung der Kirchentonarten und ihren szenisch bildhaften Charakter. Als «seltsam, befremdlich und urzeitlich roh» beschrieb der Kritiker Ludwig Benedikt Hahn das Werk nach seiner Uraufführung 1883 in Wien, bei der lediglich die beiden Mittelsätze gespielt wurden. Dennoch war diese Aufführung eine Besonderheit, denn nie zuvor hatten die Wiener Philharmoniker eine Brucknersche Sinfonie in ein reguläres Konzertprogramm aufgenommen. Bis heute gilt die Sechste zu den am wenigsten verstandenen und am seltensten gespielten Werken Bruckners. Und doch war es kein anderer als Gustav Mahler, der das Werk 1899 erstmals vollständig aufführte. Für seine Kindertotenlieder hatte auch Mahler seinerzeit viel Kritik einstecken müssen, allen voran die seiner Frau Alma: «Ich kann es nicht verstehen, dass man den Tod von Kindern besingen kann, wenn man sie eine halbe Stunde vorher, heiter und gesund, geherzt und geküsst hat». Die deutsche Altistin Wiebke Lehmkuhl wird die Lieder um Qual, Trauer und Trost interpretieren. Das zweite + des Abends bildet das letzte grosse Fugenwerk des österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Die Fuga Solemnis für Solo-Orgel, 16 Blechbläser, Pauken und Tamtam verspricht im Basler Münster zum monumentalen Hörerlebnis zu werden.


Donnerstag, 23. Mai 19:30
Basler Münster




Basler Münster
Theater Basel
Musical Theater Basel


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