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Konzerte
Sinfoniekonzert SOB

Sinfoniekonzert SOB

Die Sinfoniekonzerte SOB sind die vom Sinfonieorchester Basel selber veranstalteten Konzerte. Sie tragen die Handschrift des Chefdirigenten und des künstlerischen Leiters. Zu Gast sind international renommierte Solisten, geleitet werden die Konzerte vom Chefdirigenten oder von spannenden Gastdirigenten. In der Saison 2016/17 finden die Sinfoniekonzerte neu im Basler Münster, Theater Basel und Musical Theater Basel statt.

Sinfoniekonzert SOB

Garrett spielt Tschaikowski


Sinfonieorchester Basel

David Garrett, Violine

Dennis Russell Davies, Leitung

Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 12 d-Moll, Das Jahr 1917, op. 112 (1961)

Gioachino Rossini
Ouvertüre zu Guillaume Tell (1829)

Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op. 35 (1878)

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Sinfoniekonzert SOB

Sinfonieorchester Basel

David Garrett, Violine

Dennis Russell Davies, Leitung

Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 12 d-Moll, Das Jahr 1917, op. 112 (1961)

Gioachino Rossini
Ouvertüre zu Guillaume Tell (1829)

Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op. 35 (1878)

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Garrett spielt Tschaikowski


Sinfoniekonzert

Mittwoch, 15. März

19:30
weitere Termine:
Donnerstag, 16. März

2017 ist ein Jubiläumsjahr der Revolutionen: 1517 löste Martin Luther mit seinem Thesenanschlag in Wittenberg die Reformation aus. 400 Jahre später stürmten die Bolschewiki das Winterpalais in St. Petersburg. Dmitri Schostakowitsch hat in seiner 12. Sinfonie ein grosses programmmusikalisches Tableau der Oktoberrevolution gezeichnet. Darin äusserte sich – acht Jahre nach Stalins Tod – die Hoffnung auf eine humanere Sowjetunion, die sich aber bald wie- der zerschlagen sollte. Was für die Protestanten Luther, für die Kommunisten Lenin und Trotzki bedeuten, ist für die Eidgenossen Wilhelm Tell: ein Volksheld, der sein Land in die Freiheit führte. Gioachino Rossini hat ihm eine ganze Oper gewidmet. Allein die Ouvertüre hat es zu einem Jahr- hundert-Ohrwurm gebracht. Wie im Rausch arbeitete Pjotr Iljitsch Tschaikowski am Genfersee an seinem Violinkonzert D-Dur, das pure Lebensfreude ausdrücken sollte. «In solchem Gemütszustand verliert das Schaffen gänzlich das Gepräge der Arbeit», schrieb er 1878 euphorisch seiner Gönnerin Nadeshda von Meck. Dass Tschaikowski diese Lebensfreude noch einmal spüren würde, hatte der feinfühlige Komponist selbst nicht für möglich gehalten. Zu tief war der seelische Abgrund, in den er kurz zuvor gefallen war. Pure Lebensfreude ausserdem, wenn Dennis Russell Davies und der Stargeiger David Garrett wieder einmal nach Basel kommen.

Für dieses Konzert wird keine Einführung angeboten.

Garrett spielt Tschaikowski


Sinfoniekonzert

Mittwoch, 15. März

19:30
weitere Termine:
Donnerstag, 16. März