Sinfoniekonzert

Schicksal


Mi. 18. Nov. 26
19.30 Uhr
Stadtcasino Basel, Musiksaal
Konzertende
ca. 21.20 Uhr
Tickets ab 04. Mai 26

Programm

18.30 Uhr
Konzerteinführung
mit Benjamin Herzog Stadtcasino Basel
19.30 Uhr
Konzertbeginn
Dmitri Schostakowitsch Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur, op. 107
- Pause -
Pjotr Iljitsch Tschaikowski Sinfonie Nr. 4 f-Moll, op. 36
ca. 21.20 Uhr
Konzertende Konzertdauer ca. 1h 50min

Mitwirkende

Truls Mørk

Violoncello

Robert Treviño

Leitung

Sinfonieorchester Basel

Orchester
Höranlage Rollstuhlgängig

Intensiv und existenziell

Nicht nur Beethoven hat eine Schicksalssinfonie geschrieben, seine berühmte Fünfte. Sondern auch Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Pocht das Schicksal bei Beethoven mit den bekannten Schlägen zu Beginn an die Tür, so dröhnt in Tschaikowskis Vierter gleich eine ganze Bläserfanfare. Kein Entrinnen scheint es vor diesen Klängen zu geben. Selbst über dem letzten Satz, der musikalischen Schilderung eines Volksfests, dräut diese Fanfare. Der Schluss jedoch ist heiter. «Freue dich an der Freude anderer – und das Leben ist doch zu ertragen», schrieb der selbst vom Leben gebeutelte Komponist dazu. Mit Truls Mørk kommt einer der ganz grossen Cellisten nach Basel! Er spielt Dmitri Schostakowitschs 1. Cellokonzert. Musik, die aufatmet, die von der für den Komponisten neuen Freiheit nach Stalins Tod 1953 kündet. Und Musik, in der sich Dmitri Schostakowitsch mit einem Tonmotiv aus den Anfangsbuchstaben seines Namens gleich selbst verewigt hat: D Es C H.

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