Service
English
  • Home
  • Kontakt
Konzerte
Sinfoniekonzert SOB

Sinfoniekonzert SOB

Die Sinfoniekonzerte SOB sind die vom Sinfonieorchester Basel selber veranstalteten Konzerte. Sie tragen die Handschrift des Chefdirigenten und des künstlerischen Direktors. Zu Gast sind international renommierte Solisten, geleitet werden die Konzerte vom Chefdirigenten oder von spannenden Gastdirigenten. Bis zur Wiedereröffnung des Stadtcasinos Basel in der Saison 2020/21 finden die Sinfoniekonzerte im Basler Münster, Theater Basel und Musical Theater Basel statt.

Sinfoniekonzert SOB

Nachtigall


Sinfonieorchester Basel
Antoine Lederlin, Violoncello
Bertrand Chamayou, Klavier
Ivor Bolton, Leitung

Gabriel Fauré: Prélude zu Pénélope
Camille Saint-Saëns: Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll, op. 22
Igor Strawinsky: Chant funèbre (Trauergesang)
Gabriel Fauré: Elégie, op. 24
Igor Strawinsky: Chant du rossignol (Gesang der Nachtigall)

zurück zum Spielplan
Sinfoniekonzert SOB
slider-image

Sinfonieorchester Basel
Antoine Lederlin, Violoncello
Bertrand Chamayou, Klavier
Ivor Bolton, Leitung

Gabriel Fauré: Prélude zu Pénélope
Camille Saint-Saëns: Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll, op. 22
Igor Strawinsky: Chant funèbre (Trauergesang)
Gabriel Fauré: Elégie, op. 24
Igor Strawinsky: Chant du rossignol (Gesang der Nachtigall)

zurück zum Spielplan

Nachtigall


Sinfoniekonzert

Donnerstag, 07. Juni

19:30

18.30 Uhr Konzerteinführung im Foyer des Theater Basel

Programm-Magazin auf issuu.

Tickets

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts sorgten im Théâtre des Champs- Élysées in Paris die Ballets Russes mit ihren neuen musikalischen und tänzerischen Ausdrucksformen sowie ihrem Hang zu archaischen und exotischen Sujets für manchen Skandal. 
Igor Strawinsky komponierte
für sie nicht nur sein berühmtberüchtigtes Le Sacre du Printemps. Über die Uraufführung der kurzen Oper Le Chant du Rossignol (1914) nach dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen bemerkte er allerdings: «Die Premiere war nur insofern kein Erfolg, als sie keinen Skandal hervorrief.»

Fast zur selben Zeit stand auch Gabriel Faurés Oper Pénélope auf dem Spielplan des Théâtre des Champs-Élysées. Fauré vertonte die letzten Gesänge von Homers Odyssee in einer Musiksprache, die ihren Platz zwischen Wagner, Debussy und Ravel findet. Nach zwanzigjähriger Abwesenheit kommen Ulysse und Pénélope endlich zusammen.

Auch das Märchen von der Nachtigall nimmt ein glückliches Ende. Obwohl der chinesische Kaiser die Schönheit und Kraft des natürlichen Gesangs verkennt, rettet ihn die Nachtigall mit ihren Liedern in letzter Minute vor dem Tod. Übrigens: Fauré galt unter seinen Zeitgenossen als der französische Robert Schumann. Dieses Urteil bezog sich nicht nur auf seine Kompositionen, sondern vor allem auf seine Interpretationen von Schumanns Klaviermusik. Aus aktuellem Anlass wird noch ein zweites bislang unbekanntes Werk seine Basler Erstaufführung erleben. 2016 wurde der Trauergesang, der Strawinsky in Gedenken an seinen Lehrer Rimski-Korsakow geschrieben hat, in St. Petersburg wiederentdeckt. 

Nachtigall


Sinfoniekonzert

Donnerstag, 07. Juni

19:30

18.30 Uhr Konzerteinführung im Foyer des Theater Basel

Programm-Magazin auf issuu.

Tickets